NFL: Schwere Missbrauchs-Vorwürfe gegen Chiefs-Star Rashee Rice
Rashee Rice von den Kansas City Chiefs soll seine Ex-Freundin über mehrere Jahre körperlich misshandelt haben. Sein Verein steht mit der NFL in Kontakt.

Das Wichtigste in Kürze
- Rashee Rice wird häusliche Gewalt vorgeworfen.
- Der Wide Receiver der Chiefs wurde im Juli wegen eines Autounfalls verurteilt.
Es sind schockierende Bilder, die Dacoda Nichole Jones am Mittwoch auf Instagram postet. Sie zeigt sich mit Schürfwunden und schweren Blutergüssen. Jones wirft ihrem Ex-Freund häusliche Gewalt vor.
Beim vermeintlichen Täter handelt es sich um Rashee Rice, einen Wide Receiver der Kansas City Chiefs in der NFL.
«Hat mich während Schwangerschaft geschlagen»
Jones schreibt auf Instagram: «Ich bin es leid, zu schweigen und seinen Ruf zu beschützen. Ich musste während acht Jahren so viel durchmachen, und ich habe genug!»
Sie habe seit Jahren mit Missbrauch zu kämpfen, offenbart die zweifache Mutter. Seit sie und Rice sich vor ein paar Monaten getrennt hätten, «ist es nichts anderes als die Hölle».
Die Vorwürfe wiegen schwer: Der 25-Jährige soll mehrfach ihre Tür aufgebrochen haben. Zudem habe er sie während ihrer Schwangerschaft geschlagen.»
Und damit nicht genug, Jones schreibt weiter: «Er hatte sogar die Frechheit, mich bei minus zehn Grad die ganze Nacht draussen auszusperren, weil er beim Fremdgehen erwischt wurde.»
Chiefs haben Kenntnis vom Vorfall
Auch in seiner Rolle als Vater findet sich Rice mit Vorwürfen konfrontiert. Laut seiner Ex-Freundin meldet er sich kaum bei seinen beiden Söhnen und will die Familie aus deren Zuhause vertreiben.
In einem Statement reagieren die Chiefs auf die schweren Vorwürfe. Sie schreiben: «Der Verein hat Kenntnis von den Vorwürfen in den sozialen Medien und steht in Kontakt mit der NFL. Wir geben derzeit keinen weiteren Kommentar ab.»
Rashee Rice wurde im vergangenen Juli zu 30 Tagen Gefängnis verurteilt. Er war in einen Autounfall verwickelt. Von der NFL wurde er im August wegen Verstosses der Verhaltensrichtlinien für sechs Spiele gesperrt.





















