NFL: Patriots-Coach Mike Vrabel während Draft auf Tauchstation
Seit dem zweiten Tag des NFL Draft ist Mike Vrabel abgetaucht: Die New England Patriots haben mit ihrem Head Coach aktuell keinen Kontakt.

Das Wichtigste in Kürze
- Patriots-Headcoach Mike Vrabel (50) steht aktuell nicht in Kontakt mit seinem Team.
- Nach dem Auffliegen seiner Affäre hat sich Vrabel eine Auszeit genommen – mitten im Draft.
- Dianna Russini (43) ist mittlerweile nicht länger als NFL-Insiderin tätig.
Die New England Patriots stehen seit Tag zwei des NFL Draft nicht mehr in Kontakt mit ihrem Head Coach: Mike Vrabel (50) ist nach dem Auffliegen seiner Affäre mit der Journalistin Dianna Russini (43) auf Tauchstation.
Gemäss «ESPN» habe sich Vrabel eine Auszeit erbeten, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Demnach wollte der 50-Jährige sich auch in Therapie begeben. Er habe «einige schwierige Gespräche mit Menschen geführt, die mir wichtig sind», so Vrabel.

Mit seiner Franchise wollte Vrabel dem Bericht zufolge während dieser Auszeit in Kontakt bleiben. Doch Die New England Patriots lehnten das ab. Deshalb gibt es seit Tag zwei des NFL Draft keinen Austausch mehr mit Vrabel.
Kein Kontakt während des NFL Draft
«Wir haben das Ganze gestern noch einmal durchgesprochen», erklärte der Spieler-VP Eliot Wolf am Samstag. «Dabei sind wir zum Entschluss gekommen, dass diese Zeit eine wirkliche Auszeit sein soll.»

Der Austausch mit Vrabel habe sich deshalb auch während des Draft auf das Persönliche beschränkt, so Wolf. «Wir hatten heute keinen Kontakt zu Mike. Abgesehen von ein paar kurzen Nachrichten nach dem Motto: ‹Hoffe, dir geht es gut›.»
NFL plant keine Untersuchung gegen Vrabel
Vonseiten der Liga muss sich der 50-Jährige nach dem Bekanntwerden seiner Affäre nicht vor Konsequenzen fürchten. Es gebe keine Untersuchung wegen eines möglichen Verstosses gegen die Richtlinien, teilte die Liga mit.
Anfang April waren Fotos von Vrabel mit der Journalistin Dianna Russini aufgetaucht. Die Bilder zeigten den Patriots-Headcoach mit der damaligen NFL-Insiderin von «The Athletic» in einem Luxus-Resort in Arizona.

Beide hatten angegeben, mit einer sechsköpfigen Gruppe dort gewesen zu sein. Belege für diese Behauptung gibt es bislang nicht, Russini ist mittlerweile nicht mehr bei «The Athletic» tätig. Medienberichten zufolge soll die Affäre schon 2020 begonnen haben.
















