US Open

    US Open: Zverev triumphiert im Final – und kapiert es zuerst nicht!

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    USA,

    Alexander Zverev gewinnt die US Open in einem Thriller-Final gegen Ben Shelton. Doch der Deutsche bemerkt seinen Triumph zunächst gar nicht.

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    Alexander Zverev bemerkt seinen US-Open-Triumph zunächst gar nicht. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Alexander Zverev feiert an den US Open seinen zweiten Grand-Slam-Titel.
    • Der 29-Jährige gewinnt den Final gegen Ben Shelton in vier Sätzen.
    • Dass er gerade den Matchball verwertet hat, bemerkt Zverev zunächst aber gar nicht.

    Es dauert ein paar Sekunden, bis Alexander Zverev realisiert, was gerade passiert ist: Kurz vor 18 Uhr Ortszeit in New York macht der Deutsche seinen zweiten Grand-Slam-Titel perfekt. Mit dem Matchball zum 6:2 im vierten Satz gegen Lokalmatador Ben Shelton gewinnt Zverev die US Open.

    Hast du die US Open verfolgt?

    Doch der Deutsche ist so «in the zone», dass ihm das zunächst gar nicht bewusst ist. Er verwertet den Matchball eiskalt, dreht sich um und wartet auf den nächsten Punkt. Erst mit Verzögerung wird ihm klar, was er gerade geschafft hat.

    US Open Alexander Zverev
    Ein ungläubiger Alexander Zverev bemerkt seinen Triumph an den US Open zuerst gar nicht. - keystone

    Für Zverev ist es die Krönung in einem für ihn ohnehin historischen Jahr – und eine Wiedergutmachung. Sechs Jahre zuvor hatte er an gleicher Stelle eine Zwei-Satz-Führung gegen Dominic Thiem aus der Hand gegeben. Jetzt versöhnt sich der Deutsche mit dem Arthur-Ashe-Stadion in New York.

    Zverev-Sieg an den US Open mit einem kleinen Fragezeichen

    Ein Fragezeichen bleibt aber: Kann Zverev die beiden neuen Tennis-Giganten auch fordern, wenn sie in Bestform sind? Gegen Jannik Sinner musste sich der Deutsche in Wimbledon geschlagen geben. Der Italiener verpasste die US Open mit Knieproblemen.

    Alexander Zverev US Open
    Alexander Zverev gewinnt die US Open – aber die zwei Tennis-Giganten hängen wie ein Schatten über dem Turnier. - keystone

    Und Carlos Alcaraz war in New York nach langer Verletzungspause zwar wieder dabei – aber sichtlich noch nicht in Bestform. Der Spanier unterlag Shelton im Viertelfinal nach einem epischen Thriller. Nächstes Jahr sind Sinner und Alcaraz wohl erneut die grossen Gejagten …

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    Kommentare

    User #839 (nicht angemeldet)

    gegen Sinner hätte er nicht

    User #9885 (nicht angemeldet)

    super

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