US Open

    US Open: So viel müssen Tennis-Stars in New York blechen!

    Simon Huber
    Simon Huber

    USA,

    Fehlverhalten kommt den Tennis-Stars an den US Open teuer zu stehen. Auch Belinda Bencic zahlt mehrere Tausend Franken Busse.

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    Belinda Bencic knallt nach einem Fehler einen Ball ins Publikum. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Belinda Bencic wird nach ihrem Erstrundenspiel mit 4000 Franken gebüsst.
    • Die US-Open-Organisatoren verhängen insgesamt Strafen über 90'000 Franken.
    • Auch Finalistin Aryna Sabalenka muss nach ihrer Niederlage zahlen.

    Belinda Bencic sorgt an ihrem Erstrundenspiel gegen die Kasachin Yulia Putintseva für einen unschönen Moment.

    Die an Nummer 12 gesetzte Schweizerin schlägt einen Ball in die Zuschauermenge und trifft dabei eine Person im Publikum.

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    Belinda Bencic verliert an den US Open die Nerven. - keystone

    Wie die «New York Times» berichtet, wird Bencic dafür mit 4000 Franken wegen unsportlichen Verhaltens gebüsst. Disqualifiziert wird sie für den Vorfall aber nicht, Das Spiel kann sie fortsetzen.

    Auch Sabalenka und weitere Stars zahlen

    Bencic ist mit ihrer Strafe nicht allein: Insgesamt verhängt die Turnierleitung an den diesjährigen US Open Bussen in Höhe von 90'000 Franken. Selbst Finalistin Aryna Sabalenka bleibt nicht verschont.

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    Aryna Sabalenka brennen im Final der US Open kurzzeitig die Sicherungen durch. - keystone

    Nach ihrer Niederlage im Endspiel gegen Elena Rybakina (6:4, 5:7, 6:2) zertrümmert die Belarussin einen Schläger auf ihrer Bank. Dafür muss sie 6000 Franken zahlen.

    Kurz nach der Niederlage erklärt sie: «Es ist wirklich schwer, die Emotionen zu kontrollieren, wenn man im Final eines Grand Slams verliert.»

    Sind die Bussen an den US Open gerechtfertigt?

    Auch mehrere Franzosen landen auf der Sanktionsliste der US Open: Arthur Fils und Corentin Moutet werden ebenso wegen Schlägermissbrauchs gebüsst wie der Argentinier Francisco Cerúndolo.

    Moutet erhält zusätzlich 8000 Franken wegen eines Verstosses gegen die Kleider- und Ausrüstungsvorschriften. Terence Atmane kassiert 6000 Franken wegen verbaler Entgleisung gegenüber einem Physiotherapeuten.

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    Arthur Fils bekommt für seinen Ausraster an den US Open eine Strafe. - keystone

    Die höchste Einzelstrafe des Turniers trifft mit 16'000 Franken die Argentinierin Luisina Giovannini. Sie hatte ihr Qualifikationsspiel bereits nach 17 Minuten aufgegeben.

    Sämtliche Bussen werden den Spielerinnen und Spielern direkt vom erspielten Preisgeld abgezogen.

    Auch der Sieger der US Open zahlt kräftig

    Selbst Turniersieger Alexander Zverev muss einen grossen Teil seines Preisgeldes wieder abgeben. Dies, allerdings nicht wegen einer Busse, sondern wegen der Steuern.

    Wie die «Sportbild» berichtet, kassiert der Deutsche für seinen Turniersieg 4,4 Millionen Franken Preisgeld. Nach Abzug der Steuern bleiben ihm davon aber nur rund 2,3 Millionen Franken.

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    Kommentare

    User #2828 (nicht angemeldet)

    Da fliegt mir doch das Blech weg!

    User #4271 (nicht angemeldet)

    Fehlverhalten muss bestraft werden, aber 4000 Franken für ein Ball weg schlagen gibt es wohl nur in Amerika.

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