US Open: So viel müssen Tennis-Stars in New York blechen!
Fehlverhalten kommt den Tennis-Stars an den US Open teuer zu stehen. Auch Belinda Bencic zahlt mehrere Tausend Franken Busse.
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Das Wichtigste in Kürze
- Belinda Bencic wird nach ihrem Erstrundenspiel mit 4000 Franken gebüsst.
- Die US-Open-Organisatoren verhängen insgesamt Strafen über 90'000 Franken.
- Auch Finalistin Aryna Sabalenka muss nach ihrer Niederlage zahlen.
Belinda Bencic sorgt an ihrem Erstrundenspiel gegen die Kasachin Yulia Putintseva für einen unschönen Moment.
Die an Nummer 12 gesetzte Schweizerin schlägt einen Ball in die Zuschauermenge und trifft dabei eine Person im Publikum.

Wie die «New York Times» berichtet, wird Bencic dafür mit 4000 Franken wegen unsportlichen Verhaltens gebüsst. Disqualifiziert wird sie für den Vorfall aber nicht, Das Spiel kann sie fortsetzen.
Auch Sabalenka und weitere Stars zahlen
Bencic ist mit ihrer Strafe nicht allein: Insgesamt verhängt die Turnierleitung an den diesjährigen US Open Bussen in Höhe von 90'000 Franken. Selbst Finalistin Aryna Sabalenka bleibt nicht verschont.

Nach ihrer Niederlage im Endspiel gegen Elena Rybakina (6:4, 5:7, 6:2) zertrümmert die Belarussin einen Schläger auf ihrer Bank. Dafür muss sie 6000 Franken zahlen.
Kurz nach der Niederlage erklärt sie: «Es ist wirklich schwer, die Emotionen zu kontrollieren, wenn man im Final eines Grand Slams verliert.»
Auch mehrere Franzosen landen auf der Sanktionsliste der US Open: Arthur Fils und Corentin Moutet werden ebenso wegen Schlägermissbrauchs gebüsst wie der Argentinier Francisco Cerúndolo.
Moutet erhält zusätzlich 8000 Franken wegen eines Verstosses gegen die Kleider- und Ausrüstungsvorschriften. Terence Atmane kassiert 6000 Franken wegen verbaler Entgleisung gegenüber einem Physiotherapeuten.

Die höchste Einzelstrafe des Turniers trifft mit 16'000 Franken die Argentinierin Luisina Giovannini. Sie hatte ihr Qualifikationsspiel bereits nach 17 Minuten aufgegeben.
Sämtliche Bussen werden den Spielerinnen und Spielern direkt vom erspielten Preisgeld abgezogen.
Auch der Sieger der US Open zahlt kräftig
Selbst Turniersieger Alexander Zverev muss einen grossen Teil seines Preisgeldes wieder abgeben. Dies, allerdings nicht wegen einer Busse, sondern wegen der Steuern.
Wie die «Sportbild» berichtet, kassiert der Deutsche für seinen Turniersieg 4,4 Millionen Franken Preisgeld. Nach Abzug der Steuern bleiben ihm davon aber nur rund 2,3 Millionen Franken.
















