Er wirkt müde und sorgt dann im Final von Belgrad noch für Furore: Die bisherige Saison von Novak Djokovic (34) läuft nicht wie gewünscht.
Novak Djokovic
Novak Djokovic machte zuletzt keinen fitten Eindruck. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Novak Djokovic (34) wartet noch auf seinen ersten Turniersieg 2022.
  • Den Final des ATP-Turniers in Belgrad verliert der Serbe.
  • Andy Roddick glaubt dennoch, dass ihm die Woche in seiner Heimat guttat.

Es ist eine ungewohnt schwierige Saison für den besten Tennisspieler der Welt. Zuerst durfte der ungeimpfte Novak Djokovic bei den Australian Open nicht antreten, dann läuft es ihm sportlich nicht rund.

Den besten Auftritt zeigt der Serbe bei seinem Heimturnier in Belgrad vergangene Woche, verliert aber den Final. Beim Spiel gegen Andrej Rublev schmeisst der 34-Jährige aus Frust noch sein Racket weg.

Novak Djokovic schmeisst seinen Schläger weg – und trifft fast den Balljungen. - Twitter @z_kortu

Auffällig: Djokovic wirkt müde. Es handelt sich offenbar um eine Krankheit, über welche er sich nicht weiter äussern will. Corona sei es jedenfalls nicht.

Trotz aller Strapazen schreibt der ehemalige Weltklasse-Spieler Andy Roddick (39) auf Twitter: «Das war genau die Art Woche, die Novak brauchte. Er hatte einige anstrengende Spiele und hat jetzt Zeit, sich vor dem Turnier in Rom zu erholen.»

Andy Roddick
Andy Roddick und Novak Djokovic bei den Australian Open 2009. - keystone

Allerdings steht der 20-fache Grand-Slam-Sieger bereits kommende Woche wieder im Einsatz. Beim Mutua Madrid Open versucht er seinen vierten Titel nach 2011, 2016 und 2019 zu holen.

Zwei gute Nachrichten gibt es für Djokovic: Bei den beiden nächsten Major-Turnieren darf er antreten. Am 22. Mai starten in Paris die French Open, ab dem 27. Juni findet in London Wimbledon statt.

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