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Djokovic und Zverev gegen Rückkehr zum normalen Betrieb

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Australien,

Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und die deutsche Nummer eins Alexander Zverev haben sich dagegen ausgesprochen, momentan zum gewohnten Turnierkalender mit Reisen von Ort zu Ort zurückzukehren.

Novak Djokovic (l) und Alexander Zverev sprechen sich dagegen aus, zum gewohnten Turnierkalender mit Reisen von Ort zu Ort zurückzukehren. Foto: Hamish Blair/AP/dpa
Novak Djokovic (l) und Alexander Zverev sprechen sich dagegen aus, zum gewohnten Turnierkalender mit Reisen von Ort zu Ort zurückzukehren. Foto: Hamish Blair/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In Melbourne mussten alle Profis und ihre Betreuer eine zwei Wochen lange Quarantäne absolvieren und durften nur für fünf Stunden am Tag das Hotel für Training und Fitness verlassen.

Die Mehrheit der Spieler, mit denen er gesprochen habe, wolle sich nicht immer wieder wegen der Coronavirus- Pandemie in Quarantäne begeben müssen. Daher gebe es Gespräche mit der Herren-Profiorganisation ATP, sagte Djokovic nach seinem Viertelfinal-Sieg über Zverev bei den Australian Open in Melbourne. Er warte auf Antworten, fügte der 33-jährige Serbe hinzu.

In Melbourne mussten alle Profis und ihre Betreuer eine zwei Wochen lange Quarantäne absolvieren und durften nur für fünf Stunden am Tag das Hotel für Training und Fitness verlassen. Wer positiv getestet war oder als Erstkontakt galt, musste komplett im Hotel bleiben. Die Preisgelder auch für die ersten Runden waren dafür wesentlich höher als bei kleineren Turnieren.

Die nächsten Events stehen in Argentinien, Singapur und Frankreich auf dem Programm. «Ehrlich gesagt weiss ich nicht, wie wir das handhaben sollen», sagte Djokovic. In Melbourne gab es als Vorbereitung sechs parallele Veranstaltungen.

Auch Zverev betonte, der gewohnte Turnierbetrieb sei derzeit nicht möglich. Spieler würden sich verletzen, es gebe je nach Reisepass Beschränkungen. «Die ATP sollte vielleicht so einen Veranstaltungsort wie hier haben und mehrere Wochen an einem Ort spielen», schlug der 23-jährige Hamburger vor. Da es in Europa ohnehin keine Zuschauer geben werde, sei es egal, wo welches Turnier ausgetragen werde.

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