Tour de France

    Das bringt der Tag bei der Tour de France

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    Frankreich,

    Nationalfeiertag und Hochgebirge: Allein diese beiden Stichworte machen die 17. Etappe bei der Tour am Mittwoch zu etwas ganz Besonderem. Die Pogacar-Verfolger dürften erneut Attacken wagen.

    Kontrolliert bisher souverän und ohne grosse Probleme das Geschehen bei der Tour: Tadej Pogacar aus Slowenien. Foto: David Stockman/BELGA/dpa
    Kontrolliert bisher souverän und ohne grosse Probleme das Geschehen bei der Tour: Tadej Pogacar aus Slowenien. Foto: David Stockman/BELGA/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der 14.

    Juli ist für die Lokalmatadoren bei der Tour de France ein ganz besonderer Tag. Am Nationalfeiertag sind die Radprofis der Gastgeber-Nation besonders motiviert.

    Umso mehr, weil der letzte Triumph an diesem besonderen Tag schon vier Jahre zurückliegt - damals gewann Warren Barguil. Die Streckenplaner haben den Fahrern der Grande Nation diesmal aber eine happige Aufgabe gestellt.

    178,4 Kilometer quer durch die Pyrenäen sind am Mittwoch zu bewältigen, auf zwei Kategorie-eins-Anstiege folgt das grosse Finale am Col du Portet, der bei einer durchschnittlichen Steigung von knapp neun Prozent rund 16 Kilometer lang ist. Will Weltmeister Julian Alaphilippe diesen Sieg erobern, muss er wohl mit mächtig Vorsprung in den finalen Anstieg kommen.

    Der Weg führt nur über Tadej Pogacar. In den Bergen kontrolliert der 22 Jahre alte Slowene bisher souverän und ohne grosse Probleme das Geschehen. Seine Verfolger Jonas Vingegaard aus Dänemark, Rigoberto Uran aus Kolumbien und der Ecuadorianer Richard Carapaz dürften wie auf dem Weg nach Andorra erneut Attacken setzen. Möglich auch, dass eine Fluchtgruppe so weit vorne liegt, dass es für den Tagessieg reicht.

    Vingegaard, Uran und Carapaz geben alles, doch der Vorsprung von Pogacar ist riesig. Ein solch grosses Polster hatte vor der Schlusswoche seit dem später des Dopings überführte Lance Armstrong im Jahr 2000 kein Radprofi mehr. Selbst wenn eine Attacke der Verfolger gelingt, sollte das Trikot des Gesamtführenden nicht in Gefahr sein.

    Vom Profil her dürfte Emanuel Buchmann diese Etappe liegen, aber es deutet nach dem bisherigen Tour-Verlauf nichts auf einen Angriff hin. Zu schwach wirkte der frühere Tour-Vierter in den Alpen, zu sehr wird Buchmann als Helfer von Bora-hansgrohe-Kapitän Wilco Keldermann gebraucht. Ob es andere deutsche Ausreisser-Kandidaten wie Simon Geschke bei diesem Profil wagen, erscheint fraglich.

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