Red-Bull-Aktion: Max Verstappen muss gegen 100 Kart-Piloten antreten
Nach der Enttäuschung beim Heimrennen gibt es eine neue Mission für Max Verstappen: Der Red-Bull-Star tritt gegen 100 Gegner im Kart an!

Das Wichtigste in Kürze
- Max Verstappen wird von Red Bull in ein ganz spezielles Renn-Event geschickt.
- Der Holländer tritt im September im Kart gegen 100 Kontrahenten an.
- Seine Gegner sind Red-Bull-Athleten, Streamer und andere Stars – inklusive «Proximity Chat».
Kaum hat er seinen Vertrag bei Red Bull bis Ende 2030 verlängert, wird Max Verstappen auf eine kuriose Mission geschickt: Der Holländer wird am 16. September im «grössten Kartrennen der Welt» gegen 100 andere Fahrer antreten.
Damit der vierfache Formel-1-Weltmeister dem Feld nicht einfach davonfährt, gibt es eine zusätzliche Komplikation: Verstappen muss das Feld von hinten aufrollen. Der Holländer startet als Letzter der insgesamt 101 Starter und muss seine Konkurrenz innerhalb eines Zeitlimits abfangen. Übertragen wird das Event bei Disney+ und ESPN.

Genaue Details zum Starterfeld des «Max vs 100» will Red Bull in den kommenden Wochen bekanntgeben. Die Startliste setzt sich aber aus unterschiedlichsten bekannten Namen zusammen: So gehört etwa Basketballer Chris Matthews ebenso zu den Teilnehmern wie Freestyle-Mountainbiker Matt Jones.
100 Gegner, Videospiel-Grafiken, Funk im Helm
Auch die Streamer TheGrefg, Caedrel und TheDonato sind unter den bereits bestätigten Teilnehmern. Die Übertragung soll passend dazu weniger an ein Motorsport-Event und mehr an ein Videospiel erinnern, wie Red Bull bekannt gibt. So soll das Event mit Drohnen-Kameras und spielähnlichen Grafik-Einblendungen arbeiten.

Ein weiteres Game-Feature, das bei «Max vs 100» zum Einsatz kommt: Max Verstappen wird mit seinen Kontrahenten über einen «Proximity Chat» verbunden sein. Der Holländer wird per Funk direkt mit seinen Gegnern auf der Rennstrecke sprechen können.
Max Verstappen «wird es ganz schön schwer haben»
Stattfinden wird das Event auf einer eigens dafür angelegten Strecke beim Grand-Prix-Kurs von Silverstone. Dort absolvierte Red Bull schon einen Testlauf mit 50 Gegnern. Am Steuer des Verstappen-Karts sass dabei Testpilot und iRacing-Weltmeister Sebastian Job – sein Fazit: «Max wird es ganz schön schwer haben.»

Der Holländer selbst kam – wie die meisten Profi-Rennfahrer – selbst einst aus dem Kartsport. «Im Kart lernt man die Grundlagen – Starts, Verteidigung, Überholmanöver. Ich habe natürlich einen Grossteil meines Lebens im Kart verbracht, daher ist es immer schön, zurückzukehren. Ich war so viele Jahre im Kartsport aktiv, dass man ganz natürlich wieder reinkommt.»
















