Mercedes

    Mercedes: Flügel-Debatte geht weiter – Red Bull beschwert sich!

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Österreich,

    Vor wenigen Wochen sorgte Mercedes mit einer Beschwerde bei der FIA für Aufsehen: Der Heckflügel bei Red Bull sei zu flexibel. Nun schlagen die Bullen zurück.

    Mercedes Lewis Hamilton
    Lewis Hamilton (Mercedes) beim Frankreich-GP der Formel 1. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die FIA hat nach einer Beschwerde von Mercedes die Regeln für Heckflügel verschärft.
    • Das Weltmeister-Team vermutete einen illegalen Flügel beim Konkurrenten Red Bull.
    • Nachgewiesen wurde nichts – jetzt rückt aber Mercedes selbst in den Fokus.

    Beim Frankreich-GP wurden in der Formel 1 erstmals neue Test-Richtlinien für die Flexibilität der Heckflügel angewandt. Anlass dafür war eine Beschwerde von Mercedes an die FIA: Der Flügel beim WM-Rivalen Red Bull verbiege sich zu stark.

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    Am Red Bull von Max Verstappen verbiegt sich der Heckflügel. - F1.com

    Verstoss konnte den Bullen keiner nachgewiesen werden, auch nicht mit den neuen, strengeren Tests. Trotzdem liefert der WM-Leader an den Titelverteidiger nun eine Retourkutsche – mit einer eigenen Beschwerde.

    Jetzt rückt Mercedes in den Fokus

    Im Fokus steht diesmal der Frontflügel des Silberpfeils. Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko glaubt, dieser sei sogar flexibler als der Heckflügel bei Max Verstappen und Sergio Perez. «Wir haben die Aufmerksamkeit der FIA darauf gelenkt», so Marko zu «F1-Insider».

    Ist der Frontflügel bei Mercedes legal?

    «Das ist ein völlig normales Vorgehen», relativiert der Österreicher. «Wenn man glaubt, dass ein Team die Regeln ausnutzt, sodass der Graubereich im roten Bereich liegt, muss man Klarheit schaffen.»

    Helmut Marko Lewis Hamilton
    Helmut Marko (l., im Gespräch mit Max Verstappen) wird von Lewis Hamilton heftig kritisiert. - Red Bull Content Pool

    Man verlasse sich dabei ganz auf die FIA. «Wir vertrauen dem Urteil und den Massnahmen, die der Verband danach ergreift. Wenn die Sache klargestellt ist, dann sind wir zufrieden», so der Red-Bull-Motorsportberater.

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