Formel 1: FIA zieht nach Chaos in Malaysia Konsequenzen für Singapur
Die FIA hat das Start-Chaos von Sepang aufgearbeitet. Für den Grand Prix in Singapur greift die Formel 1 auf eine Notlösung zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Die FIA hat das Start-Chaos beim Grand Prix in Sepang untersucht.
- Grund war ein Softwarefehler bei der Leistungsbeschränkung im Regen.
- In Singapur kommt bei ähnlichem Wetter die Notlösung von Malaysia zum Einsatz.
Es waren skurrile Szenen zum Auftakt des Bahrain-GP in Malaysia: Hinter dem Safety Car kam das halbe Feld plötzlich zum Stillstand. Nun liegt die Erklärung der FIA vor.

Schuld ist ein Softwarefehler. Bei Regen ist die Leistung der Motoren auf 250 Kilowatt beschränkt. In langsamen Abschnitten verloren einige Autos bei tiefer Drehzahl aber mehr Leistung als vorgesehen.
Die Elektromotoren schalteten quasi ab. Ohne elektrische Unterstützung tat sich beim Gasgeben nichts mehr.
Formel 1 setzt in Singapur auf Notlösung
Die FIA reagierte damals mit einem schnellen Software-Update vor dem Neustart. In den betroffenen Abschnitten wurde die Beschränkung aufgehoben.
Genau diese Lösung kommt nun auch in Singapur zum Einsatz, falls ähnliche Bedingungen erwartet werden. Eine dauerhafte Korrektur folgt erst zum Grand Prix in Austin am 25. Oktober.
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Ganz ausschliessen kann die FIA neue Pannen nicht. «Dieses spezifische Problem wird nicht mehr passieren. Ein Problem? Nein, das kann ich nicht garantieren», hatte FIA-Direktor Nikolas Tombazis schon nach dem Rennen gesagt.
Fehler blieb im Test unentdeckt
Getestet wurde die Software durchaus, nämlich in den Trainings in Belgien und den Niederlanden. Dort fuhren die Autos aber mit normalem Tempo. Die extrem tiefen Geschwindigkeiten hinter dem Safety Car traten nicht auf, der Fehler blieb unentdeckt.
Künftig will die FIA die Tests deshalb verbessern, zusammen mit den Teams und den Motorenherstellern.
Bereits an diesem Wochenende steht in der Formel 1 der Grand Prix von Singapur an.
















