Formel 1

    Formel 1: FIA zieht nach Chaos in Malaysia Konsequenzen für Singapur

    Simon Huber
    Simon Huber

    Malaysia,

    Die FIA hat das Start-Chaos von Sepang aufgearbeitet. Für den Grand Prix in Singapur greift die Formel 1 auf eine Notlösung zurück.

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    In Singapur kommt in der Formel 1 bei Regen die Notlösung von Sepang zum Einsatz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die FIA hat das Start-Chaos beim Grand Prix in Sepang untersucht.
    • Grund war ein Softwarefehler bei der Leistungsbeschränkung im Regen.
    • In Singapur kommt bei ähnlichem Wetter die Notlösung von Malaysia zum Einsatz.

    Es waren skurrile Szenen zum Auftakt des Bahrain-GP in Malaysia: Hinter dem Safety Car kam das halbe Feld plötzlich zum Stillstand. Nun liegt die Erklärung der FIA vor.

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    Nikolas Tombazis und die FIA haben das Chaos in der Formel 1 aufgearbeitet. - keystone

    Schuld ist ein Softwarefehler. Bei Regen ist die Leistung der Motoren auf 250 Kilowatt beschränkt. In langsamen Abschnitten verloren einige Autos bei tiefer Drehzahl aber mehr Leistung als vorgesehen.

    Die Elektromotoren schalteten quasi ab. Ohne elektrische Unterstützung tat sich beim Gasgeben nichts mehr.

    Formel 1 setzt in Singapur auf Notlösung

    Die FIA reagierte damals mit einem schnellen Software-Update vor dem Neustart. In den betroffenen Abschnitten wurde die Beschränkung aufgehoben.

    Genau diese Lösung kommt nun auch in Singapur zum Einsatz, falls ähnliche Bedingungen erwartet werden. Eine dauerhafte Korrektur folgt erst zum Grand Prix in Austin am 25. Oktober.

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    Max Verstappen kann über die Motoren-Probleme der aktuellen Formel-1-Generation nur lachen. - F1 TV

    Ganz ausschliessen kann die FIA neue Pannen nicht. «Dieses spezifische Problem wird nicht mehr passieren. Ein Problem? Nein, das kann ich nicht garantieren», hatte FIA-Direktor Nikolas Tombazis schon nach dem Rennen gesagt.

    Fehler blieb im Test unentdeckt

    Getestet wurde die Software durchaus, nämlich in den Trainings in Belgien und den Niederlanden. Dort fuhren die Autos aber mit normalem Tempo. Die extrem tiefen Geschwindigkeiten hinter dem Safety Car traten nicht auf, der Fehler blieb unentdeckt.

    Ist die Technik in der Formel 1 zu kompliziert geworden?

    Künftig will die FIA die Tests deshalb verbessern, zusammen mit den Teams und den Motorenherstellern.

    Bereits an diesem Wochenende steht in der Formel 1 der Grand Prix von Singapur an.

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    Kommentare

    User #6865 (nicht angemeldet)

    Raus mit all dem E-Schrottmüll & endlich wieder V 10er Rennmotoren rein !

    User #4169 (nicht angemeldet)

    Abschaffen diesen Mist!

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