Formel 1

    Formel 1 – FIA-Boss Sulayem: Horner-Affäre «schadet dem Sport»

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    Bahrain,

    Der Saisonstart der Formel 1 rückt angesichts der Affäre um Red-Bull-Teamchef Christian Horner in den Hintergrund – sehr zum Ärger des Weltverbands FIA.

    FIA Formel 1 Bahrain
    FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem mit Max Verstappen beim Bahrain-GP der Formel 1. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die FIA will sich nicht in die Affäre um Red-Bull-Teamchef Christian Horner einmischen.
    • FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem gibt aber zu: Der Fall schadet der Formel 1.
    • Die Teamchefs der Konkurrenz fordern eine unabhängige Untersuchung.

    Der Internationale Automobilverband plant in der pikanten Angelegenheit um Red Bulls Formel-1-Teamchef Christian Horner vorerst keine eigenen Ermittlungen. Das sagte der Präsident der FIA, Mohammed Ben Sulayem, der «Financial Times».

    Christian Horner bleibt Teamchef bei Red Bull – die richtige Entscheidung?

    Der 62-Jährige aus Dubai erklärte nach einem Gespräch mit Horner aber auch: «Es schadet dem Sport. Es schadet auf einer menschlichen Ebene.» Horner war von einer Mitarbeiterin unangemessenes Verhalten vorgeworfen worden.

    Christian Horner Formel 1
    Christian Horner, Teamchef von Red Bull, mit seiner Frau Geri Halliwell beim Bahrain-GP der Formel 1. - keystone

    Nach der Untersuchung durch einen unabhängigen Anwalt hatte Red Bull am vergangenen Mittwoch erklärt, dass die Beschwerde abgelehnt wurde. Einen Tag später versandten anonymen E-Mail-Adressen einen Link zu angeblichen Beweisen in der Angelegenheit.

    Teamchefs der Formel 1 fordern FIA-Überprüfung

    Zuvor hatten Horners Teamchef-Kollegen Toto Wolff von Mercedes und Zak Brown von McLaren mehr Transparenz gefordert. Sie hatten dabei auch die FIA in die Pflicht genommen und eine unabhängige Überprüfung gefordert.

    Ben Sulayem erklärte, dass die FIA keine Ermittlung einleiten würde, weil sie keine formale Beschwerde darüber erhalten habe. Er lehnte es ab, über Inhalte aus dem Gespräch mit Horner zu reden. Ben Sulayem betonte aber, dass ein Anwalt im Auftrag von Red Bull eine gründliche Untersuchung durchgeführt habe.

    Formel 1 Bahrain
    Die Horner-Affäre bei Red Bull überschattet den Saisonstart der Formel 1 in Bahrain. - keystone

    Der Fia-Chef ergänzte, dass es wichtig sei, «den Sport vor all dem zu schützen». Er wies auf die Bedeutung des Saisonauftakts in Bahrain und die Popularität der Formel 1 hin. «Schauen Sie sich den Wettbewerb ab. Warum sollten wir das mit Negativem überschatten?»

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