Formel 1 bestätigt Afrika-Rückkehr: Ruanda-GP aber frühestens 2030
Die Formel 1 wird erstmals seit 1993 wieder in Afrika gastieren: Ab 2030 soll die Königsklasse einen Grand Prix in Ruanda austragen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Formel 1 hat eine geplante Rückkehr nach Afrika für das Jahr 2030 offiziell bestätigt.
- Der «Afrika-Grand-Prix» soll auf einer geplanten Rennstrecke nahe Kigali in Ruanda stattfinden.
- Es wäre das erste F1-Rennen in Afrika seit fast 40 Jahren.
Erstmals seit 1993 wird die Formel 1 wieder auf afrikanischem Boden fahren. Die Rennserie und die ruandische Regierung haben einen 10-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Das erste Rennen in Kigali könnte bereits 2030 stattfinden. Es wird sich dabei um eine permanente Strecke und keinen Stadtkurs handeln.

Der Vertrag wurde an einer Pressekonferenz in der ruandischen Hauptstadt bekannt gegeben. Anwesend waren Präsident Paul Kagame, F1-CEO Stefano Domenicali und FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem. Offiziell wird das Rennen als Afrika-Grand-Prix, nicht als Ruanda-GP firmieren.
Neu gebaute Rennstrecke für die Formel 1
Die Strecke entsteht rund 40 Kilometer südlich von Kigali, in der Nähe des im Bau befindlichen Flughafens Bugesera. Sie wurde vom ehemaligen Rennfahrer Alex Wurz in Zusammenarbeit mit Strecken-Designer Helmut Tilke entworfen und nutzt das natürliche Gelände.
Die sechs Kilometer lange Piste verfügt über 17 Kurven und wird gegen den Uhrzeigersinn befahren. Pro Runde überwinden die Fahrer einen Höhenunterschied von 197 Metern. Das Streckenprojekt ist Teil eines umfassenden Investitionsplans Ruandas in Tourismus und Infrastruktur.
Die Formel 1 ist nicht das erste populäre Sport-Event, auf das Ruanda abzielt: Das Land hat in den vergangenen Jahren gezielt auf internationale Grossveranstaltungen gesetzt. 2025 war Kigali Gastgeber der Rad-Weltmeisterschaften. 2024 fand dort die FIA-Preisverleihung statt.
















