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    Unter Uniform versteckt: Fake-Pilot will zehn Kilo Kokain schmuggeln

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    Kolumbien,

    Ein Spanier wollte als vermeintlicher Pilot nach Barcelona fliegen. Unter seiner Uniform entdeckte die Polizei zehn Kilo Kokain.

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    Ein Fake-Pilot will zehn Kilo Kokain schmuggeln – und wird erwischt! - Policía de Colombia

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein falscher Pilot ist am Flughafen Bogotá in Kolumbien festgenommen worden.
    • Unter seiner Uniform versteckte er zehn Kilogramm Kokain.
    • Der Spanier wollte mit den Drogen nach Barcelona fliegen.

    Ein ungewöhnlich gekleideter «Pilot» hat am Flughafen von Bogotá für Misstrauen gesorgt. Bei der Kontrolle entdeckte die Polizei zehn Kilogramm Kokain unter seiner Uniform.

    Der Spanier wollte vom internationalen Flughafen El Dorado nach Barcelona fliegen. Dazu gab er sich als Besatzungsmitglied einer internationalen Fluggesellschaft aus.

    Die Verkleidung sollte ihm offenbar dabei helfen, die gewöhnlichen Sicherheitskontrollen zu umgehen. Doch sein Auftritt überzeugte die Beamten nicht.

    Uniform passte nicht richtig

    Die Uniform des Mannes war zu eng. Auch einzelne Accessoires passten nach Angaben kolumbianischer Medien nicht zu jenen, die echte Berufspiloten tragen.

    Zudem verhielt sich der vermeintliche Pilot auffällig. Die Beamten unterzogen ihn deshalb einem Körperscan.

    Dabei kamen fünf rechteckige Pakete und eine präparierte Leibbinde zum Vorschein. Die Drogen waren mit Klebeband an seinem Oberkörper und einem Bein befestigt.

    Insgesamt stellte die Polizei zehn Kilogramm Kokain sicher. Das entspricht nach ihren Angaben rund 25'000 Dosen.

    Spanier absolvierte Pilotenausbildung

    Ganz fremd war dem Mann die Fliegerei offenbar nicht. Laut Medienberichten hatte er vor Jahren eine Pilotenausbildung absolviert.

    In den Registern der spanischen Luftfahrtbehörden sei er jedoch weder als lizenzierter noch als beruflich tätiger Pilot verzeichnet.

    Hättest du den falschen Piloten erkannt?

    Nach der Kontrolle wurde der Spanier der zuständigen Staatsanwaltschaft übergeben. Gegen ihn wird wegen mutmasslichen Drogenhandels ermittelt.

    Die Behörden prüfen nun, woher das Kokain stammte und für wen es in Europa bestimmt war. Zudem wollen sie herausfinden, ob kriminelle Organisationen die Pilotenmasche bereits bei früheren Schmuggelversuchen eingesetzt haben.

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    Kommentare

    User #4136 (nicht angemeldet)

    Zum Glück für die Konsumenten ist das so richtig dumm gelaufen.

    User #5948 (nicht angemeldet)

    Der globale Handel ist nicht immer einfach.¯\_ (ツ) _/¯

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