Dominique Aegerter beim Supersport-Saisonstart weit zurück
Dominique Aegerter geht am Wochenende in seine ersten Rennen als Kawasaki-Werkspilot in der Supersport-WM. Die Erwartungen beim Oberaargauer sind gedämpft.

Das Wichtigste in Kürze
- Dominique Aegerter kämpft beim Supersport-Saisonstart mit stumpfen Waffen.
- Der Kawasaki-Werkspilot kommt in Phillip Island noch nicht auf Touren.
- Beim WorldSSP-Comeback startet der Doppel-Weltmeister von Rang 23.
Der Schweizer Motorradpilot Dominique Aegerter erlebt einen schwierigen Start in die neue Supersport-WM-Saison. Auf Phillip Island in Australien erreichte der 35-Jährige nur den 23. Startplatz für das erste Rennen am Samstag.
Bei perfekten Wetterbedingungen kämpfte Aegerter sowohl im Training als auch in der Superpole. Der Kawasaki-Fahrer verlor über eine Sekunde auf die Spitze. Bereits im freien Training am Vormittag belegte er nur Rang 22.
Dominique Aegerter sieht ein wenig Hoffnung
Der Rückstand von 1,3 Sekunden auf die Pole Position stimmt den Schweizer jedoch optimistisch. Aegerter konnte seine Zeit in der Superpole um eine Zehntelsekunde verbessern. Die fehlende Vorbereitung durch schlechtes Wetter bei den Wintertests macht sich bemerkbar.

«Endlich hat heute die Rennsaison mit dem ersten freien Training und der ersten Superpole des Jahres begonnen», sagte Aegerter. «Leider sind wir hinter dem geblieben, was wir uns als Ziele gesetzt hatten. Positiv ist jedoch, dass wir den Top-Jungs näher kommen.»
Team arbeitet an Verbesserungen
Aegerter und sein Kawasaki-Team wollen vor dem ersten Rennen noch Anpassungen vornehmen. «Ich brauche definitiv mehr Zeit und Kilometer mit der Kawasaki», erklärte der Fahrer. Das Team plant Verbesserungen bei der Elektronik und der Motorbremse.

Für Aegerter ist es der Start in seine Comeback-Saison in der Supersport-WM. Mit Yamaha wurde der Berner in dieser Kategorie zweimal Weltmeister. Anschliessend bestritt er drei Saisons in der Superbike-WM für Yamaha.
















