Im Sommer sorgte eine Busse für die norwegischen Beach-Handballerinnen für Schlagzeilen. Gegen diese Sexismus-Vorwürfe wurde jetzt etwas unternommen.
Beach-Handball
Nun sind die Bikini-Unterteile beim Beach-Handball kein Muss mehr. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Sommer ging die EM im Beach-Handball in Bulgarien über die Bühne.
  • Viel zu reden gab dabei das Outfit des norwegischen Frauenteams.
  • Anstelle des Bikinis trugen sie Shorts und erhielten dafür eine Busse.

Im Sommer mussten die norwegischen Beach-Handballerinnen an der EM eine Strafe in Kauf nehmen. Dies, weil sie keinen Bikini trugen, obschon es in den Regeln so vorgeschrieben war. Als der Entscheid publik wurde, musste sich der internationale Handball-Verband mit Sexismus-Vorwürfen herumschlagen. Darauf reagiert er nun.

Die entsprechende Regel existiert so nicht mehr. Nun ist es den Athletinnen erlaubt, auch Shorts zu tragen. Diese müssen jedoch «kurz, eng und mit körpernaher Passweite» sein. Damit dürfen die Spielerinnen nun selbst entscheiden, ob sie die knappen Bikini-Unterteile oder die längeren Shorts bevorzugen.

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Die Norwegerinnen legten mit ihrer Entscheidung Shorts zu tragen den Grundstein für die Regeländerung. - Twitter/@BikiniWTF

Die auferlegte Strafe an der EM betrug 1500 Euro. Dies, weil die Norwegerinnen nicht «angemessen angezogen» waren. Die Strafe sorgte weit über die Handball-Szene hinaus für Entrüstung. Sogar Pop-Star Pink bot sich an, diese für die Beach-Handballerinnen zu bezahlen.

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