Das norwegische Beachhandball-Team weigerte sich zum Spielen ein Bikini zu tragen. Nun droht ihnen ein Bussgeld.
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Beachhandball soll von 2024 an olympische Sportart werden. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die 12. Auflage der Beachhandball-EM fand im bulgarischen Warna statt.
  • Für Gesprächsstoff sorgte aber vielmehr das Outfit der norwegischen Handballerinnen.
  • Weil sie kein Bikini, sondern Shorts trugen, sollen sie nun eine Strafe bezahlen.

Beachhandball ist ein äusserst intensiver Sport. Umso wichtiger ist, dass man sich wohlfühlt. Deshalb zogen die norwegischen Spielerinnen an der Euro in Bulgarien Shorts anstelle des Bikini-Höschens an. Nun werden sie laut «Dailymail» dafür bestraft.

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Dieses Outfit der norwegischen Beachhandballerinnen sorgt für Gesprächsstoff. - Instagram/@norwaybeachhandballwomen

Es ist also gut möglich, dass die Handballerinnen für die Aktion ein Bussgeld zahlen müssen. Pro Spielerin und pro Spiel kostet es die Norwegerinnen 50 Euro für den Verstoss. Der Handballverband aus Norwegen hat schon gemeldet, dass er die Strafen bezahlt, wenn es so weit kommt.

Dazu äusserte sich auch Kare Geir Lio, Präsident des norwegischen Handballverbands. Er sagte, dass alle im gleichen Boot sitzen. Und natürlich würde der Verband die Strafe bezahlen.

Im Netz sorgt die Reglementierung für Empörung. Die Menschen sind schockiert, dass die Wahl der Kleidung bestraft wird.

Die 12. Beachhandball-Euro gewannen die Frauen aus Deutschland. Sie setzten sich im Final gegen die Däninnen durch. Die Norwegerinnen verloren den kleinen Final gegen die Spanierinnen und landeten auf dem vierten Rang.

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