Stadt Basel

    Basel: Noch heute gibt es in der Stadt zwölf Bunker

    Redaktion
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    Basel,

    Während dem 2. Weltkrieg glich die Stadt Basel für einige Monate einer Festung. Ein Buch beleuchtet nun diese durchaus sehr gefährliche Zeit.

    basel bunker
    Als der 2. Weltkrieg ausbrach, wurden zahlreiche Bunker in Basel gebaut. Hier die Anlage «Beatrice». - Staatsarchiv Basel-Stadt

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aufgrund des Ausbruchs des 2. Weltkriegs wurden in Basel in kurzer Zeit 85 Bunker gebaut.
    • Noch heute gibt es zwölf dieser Anlagen in der Stadt am Rheinknie.
    • Dies dokumentiert ein Historiker in einem neuen Buch.

    Ihre geografische Lage machte die Stadt Basel während des 2. Weltkriegs durchaus zu einem potenziell gefährlichen Ort.

    Der Armee war dieses Risiko bewusst. Daher wurden dort zwischen September 1939 und Sommer 1940 stolze 85 Bunker gebaut.

    «Basel war bis an die Zähne bewaffnet», sagt Historiker Oswald Inglin gegenüber SRF. 15'000 Soldaten waren zu dieser Zeit in der Stadt stationiert.

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    Die Soldaten waren auf den Ernstfall vorbereitet. Glücklicherweise ist dieser nie eingetreten. - Staatsarchiv Basel-Stadt

    Noch heute gibt es zwölf dieser Bunker, wie im Buch «Basler Bunker» von Historiker Inglin nachzulesen ist.

    Ziel der Aufrüstung war es zu verhindern, dass Deutschland über Basel nach Frankreich einmarschieren würde.

    Erst im Sommer 1940 änderte sich die Strategie. Die Armee hätte im Falle eines Angriffs die Stadt aufgegeben und nicht mehr verteidigt.

    Interessierst du dich für Geschichte?

    Oswald Inglin hält fest, dass bisher noch eher wenig zu diesem Kapitel Basler Geschichte geforscht wurde. «Es gibt wunderschöne Bücher über die mittelalterlichen Stadttore und Befestigungsmauern», erklärt er gemäss SRF.

    «Aber die letzte Befestigung im 2. Weltkrieg fand bislang keine Erwähnung, obwohl die Situation für die Stadt damals sehr gefährlich war.»

    Um beispielsweise heute in den verbliebenen Bunker «Beatrice» in der Nähe des St. Jakob-Parks hineinzukommen, benötigt man eine Bewilligung der Armee.

    Schutz würde dieser sowieso nicht mehr gross bieten. Moderne Waffen könnten mit der Anlage kurzen Prozess machen und sie in kürzester Zeit zerstören, schildert Inglin.

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    Kommentare

    User #4557 (nicht angemeldet)

    In Zürich hat es weit mehr… schlecht recherchiert

    User #2029 (nicht angemeldet)

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