Basler Fasnächtler brauchen Ersatz wegen Brandschutz-Restriktionen
Die Suche nach Ersatzlokalen für Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, die wegen den Brandschutz-Einschränkungen in ihren Cliquenkellern keinen Platz finden, läuft auf Hochtouren. Neben dem Kanton hat sich nun die Info-Plattform fasnacht.ch auf die Suche nach neuen Verpflegungsplätzen gemacht.

In zwei Wochen beginnt in Basel die Fasnacht und noch immer steht nicht endgültig fest, welche Cliquenkeller wegen den nach der Katastrophe von Crans-Montana beschlossenen Brandschutzmassnahmen geschlossen bleiben müssen und wie viele Gäste sie aufnehmen dürfen. Bis Mitte der Woche will die Feuerpolizei die definitiven Entscheide fällen.
Die bereits beschlossenen und noch zu erwartenden Entscheide werden einige Cliquen, die bislang ihre Abendessen in den Kellern einnahmen, in Bedrängnis bringen. Das betrifft vor allem die jungen Garden der Formationen.
Die Basler Regierung hat vergangene Woche bekanntgegeben, dass sie Ersatzstandorte für die Verpflegung der Jungen Garden zur Verfügung stellen will. Aktiv geworden ist auch die Info-Plattform fasnacht.ch.
Auf deren Aufruf, freie Plätze in Restaurants oder Sälen zur Verfügung zu stellen, seien offene Kapazitäten in der Grössenordnung von über 1000 Plätzen gemeldet worden, teilte die Plattform am Sonntag mit. Allerdings sei das Angebot in den Innenstadtlokalen eher beschränkt.






