WM 2026 – Embolo: «Unsere Älteren sind hartnäckige Hunde»
Breel Embolo kennt Test-Gegner Jordanien danke eines Rennes-Teamkollegen. Dass es nach der WM 2026 zum Nati-Umbruch kommen könnte, glaubt er nicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Breel Embolo glaubt nicht, dass es nach der WM zu einem Nati-Umbruch kommen wird.
- «Unsere älteren Spieler sind hartnäckige Hunde», sagt er mit einem Schmunzeln.
- Am Sonntag trifft er mit der Nati auf Jordanien und Rennes-Teamkollege Mousa Tamari.
Mit dem Test gegen Jordanien wird am Sonntag die WM 2026 für die Nati so richtig lanciert. Im Anschluss an die Partie gegen den WM-Teilnehmer fliegt das Team in die USA. Dort wartet vor dem ersten Gruppenspiel noch ein Testspiel gegen Australien.
Jordanien als grosse Unbekannte für die Nati? Nicht für Breel Embolo! Der Stürmer erklärt den anwesenden Journalisten beim Pressetermin am Samstag: «Ich kenne mehr Spieler Jordaniens, als ihr denkt!»

Die Erklärung ist simpel: «Das liegt an meinem Teamkollegen Mousa Tamari. Er ist ein sehr enger Freund von mir geworden», so Embolo über seinen Teamkollegen bei Rennes. «Er ist sehr patriotisch, wir verfolgen jedes Spiel aus Jordanien auf seinem Handy.»
Embolo weiter: «Ich habe vor zwei Tagen noch einige Jordanien-Spieler getroffen, weil wir via Facetime telefoniert haben.»

Auch sein Trainer Murat Yakin kennt Offensivspieler Tamari: «Er ist ein Ausnahmespieler, der jedes Spiel alleine entscheiden kann.»
Kommt es nach der WM 2026 zum Umbruch?
Mit 29 Jahren ist Breel Embolo im besten Alter, hat eine verletzungsfreie Saison mit Rennes (34 Spiele, zehn Tore) hinter sich.
Mit Granit Xhaka (33), Ricardo Rodriguez (33) oder Remo Freuler (34) gibt es ältere Teamkollegen. Könnte die WM 2026 für die Nati-Routiniers die letzte Endrunde sein?

Embolo schmunzelnd: «Bin noch nicht überzeugt, dass die älteren Spieler so denken. Das sind alles hartnäckige Hunde! Es kann auch sein, dass die in vier Jahren noch da sind. Von dem her glaube ich es erst, wenn ich es sehe.»
Für den Stürmer ist sowieso klar: «Wir haben eine Motivation – wir wollen als Gruppe die bestmögliche WM spielen. Dafür braucht es die beste Leistung von allen. Darauf konzentrieren wir uns. Was danach kommt, sehen wir dann.»












