WM 2026

    WM 2026: Embolo muss warten – Nati-Kollegen nehmen es mit Humor

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen, Mathias Kainz

    USA,

    Jetzt geht die «Mission WM 2026» so richtig los: Die Schweizer Nati besteigt heute den Flieger und reist in die USA. Breel Embolo fehlt allerdings.

    WM 2026 SChweizer Nati
    Breel Embolo reist verspätet an die WM 2026. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Nati reist heute Dienstag um 13 Uhr in Richtung USA.
    • In San Diego wird das Schweizer Team ihr Base-Camp beziehen.
    • Vorerst nicht dabei: Breel Embolo. Sein ESTA ist abgelaufen.
    • Am Samstag (21 Uhr) testet das Yakin-Team in der WM-Hauptprobe gegen Australien.

    Die Hauptprobe in der Heimat ist geglückt: Die Schweizer Nati gewinnt das letzte Testspiel auf heimischem Boden mit 4:1 gegen Jordanien. Die WM 2026 kann kommen!

    WM 2026
    Die Schweizer Nati ist bereit für die WM 2026. - keystone

    Heute beginnt das Abenteuer endgültig: Um 13 Uhr hebt die Nati mit dem Flieger ab. Nächster Halt: Los Angeles, anschliessend geht es weiter zum Base Camp in San Diego. Dort schlagen Murat Yakin und seine Truppe ihre Zelte auf.

    Embolo muss nachreisen

    Doch die Nati bestreitet die Reise vorerst ohne Breel Embolo. Wie der SFV mitteilt, war das ESTA des Rennes-Stürmers nur bis heute morgen bewilligt. Um 10.30 Uhr habe der Verband erfahren, dass Embolos ESTA nochmal in Bewilligung gehe.

    WM 2026
    Breel Embolo muss seinem Team nachreisen. - keystone

    Man stehe mit den Behörden in Kontakt, so der Verband weiter. «Wir gehen davon aus, dass Breel entweder heute noch oder dann morgen nachfliegen und zum Team stossen wird.»

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    Die Schweizer Nati reist vorerst ohne Breel Embolo an die WM 2026. - insta/swissnatimen

    Bei der Schweizer Nati scheint man sich keine grossen Sorgen zu machen: Seine Teamkollegen schicken via Insta ein Gruppenfoto. Dazu schreiben sie ihrem Stürmer: «Ein Sitz bleibt leer, aber nicht lange. See you soon, Breel!»

    Noch ein Stück weiter geht Manuel Akanji: Der zeichnet den fehlenden Nati-Kollegen kurzerhand auf den freien Sitz neben sich. Fairerweise sei gesagt: Ohne Beschriftung hätte man Embolo auf diesem «Kunstwerk» wohl nicht erkannt ...

    Akanji Embolo Schweizer Nati
    Manuel Akanji witzelt über die verspätete Anreise von Breel Embolo. - Instagram/@manuelobafemiakanji

    Murat Yakin: «Mir wird es nicht langweilig»

    Vor dem Abflug erklärt Nati-Trainer Murat Yakin: «Schön, dass es jetzt losgeht, ich spüre die Vorfreude. Jetzt bringen wir den Flug hinter uns, dann können wir uns vor Ort voll auf die WM 2026 fokussieren.»

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    Nati-Trainer Murat Yakin mit Co-Trainer Davide Callà. - keystone

    Für die zwölfstündige Reise ist Murat Yakin vorbereitet: «Ich habe zwei, drei Filme runtergeladen. Dazu will ich noch das Spiel gegen Jordanien und die nächsten Gegner analysieren. Es wird mir nicht langweilig.»

    Noch bleibt der Nati Zeit, sich auf das Auftaktspiel gegen Katar (13. Juni) vorzubereiten. Die endgültige Hauptprobe steigt am kommenden Samstag: Um 21 Uhr testet die Nati in San Francisco gegen WM-Teilnehmer Australien.

    Kanada gewinnt Test dank Joker-Toren

    Letzter Gruppengegner wird Co-Gastgeber Kanada, die in der Nacht auf Dienstag ebenfalls einen Testsieg feiern. Beim 2:0 über WM-Teilnehmer Usbekistan treffen die Joker Jonathan Osorio (58') und Jayden Nelson (90'+2).

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    Co-Gastgeber Kanada gewinnt im Vorfeld der WM 2026 gegen Usbekistan. - keystone

    Für die Kanadier, die ohne den verletzen Bayern-Star Alphonso Davies antraten, war es der zweite Sieg 2026. Im Januar bezwang man Guatemala (1:0), danach folgten Remis gegen Tunesien und Island.

    Freust du dich auf die WM 2026?

    Der Terminplan der Schweizer Nati

    Samstag, 6. Juni, 21 Uhr: Schweiz – Australien (Testspiel)

    Samstag, 13. Juni, 21 Uhr: Katar – Schweiz (Gruppenspiel)

    Donnerstag, 18. Juni, 21 Uhr: Schweiz – Bosnien (Gruppenspiel)

    Mittwoch, 24. Juni. 21 Uhr: Schweiz – Kanada (Gruppenspiel)

    Kommentare

    User #6012 (nicht angemeldet)

    Also hat die Botschaft in Bern ein Visum ausgestellt und damit konnte Embolo endlich in die USA reisen... und dann noch das: Für den Verband ist klar: «Der Fragebogen hätte nicht nochmals neu ausgefüllt werden müssen. Weil diese Frage aus juristischer Sicht nach wie vor mit nein beantwortet werden kann.» Das sieht man wie der SFV einfach falsch informationen raushaut. Wenn jemand auf bewährung ist darf die Botschaft gar kein Visum ausstellen, sondern muss ein WAIVER beantragt werden. Und das man beim ESTA ebenfalls Nein ankreuzen darf ist auch total falsch. Seit dem 28.05.2025 ist die Frage nicht mehr so schwammig wie früher. Früher hies es: „Wurden Sie jemals wegen einer Straftat verhaftet oder verurteilt, die zu schweren Schäden an Eigentum oder schweren Verletzungen anderer Personen oder Behörden geführt hat? " Seit dem 28.05.2025 lautet die Frage: "Wurden Sie jemals wegen irgendeiner Straftat verhaftet oder verurteilt?"

    User #2129 (nicht angemeldet)

    Man hätte Trumps Junior auch die Einreise in die Schweiz verbieten sollen..

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