WM 2026 – Yakin zufriedener als Xhaka: «Wichtige Erkenntnisse»
Im letzten Testspiel vor der WM 2026 zeigt sich die Schweizer Nati nicht von der besten Seite. Granit Xhaka ärgert sich, Murat Yakin nimmt's locker.

Das Wichtigste in Kürze
- Murat Yakin lobt nach dem 1:1 gegen Australien die Startphase, bemängelt aber Effizienz.
- Der Nati-Trainer ist froh, dass es keine Verletzten gibt.
- Für die Startaufstellung im ersten Gruppenspiel habe er «wichtige Erkenntnisse» gesammelt.
Eine Woche vor dem ersten Gruppenspiel an der WM 2026 klappt bei der Schweizer Nati noch nicht alles. Das Team von Murat Yakin spielt gegen Australien nur 1:1.
Nach dem Testspiel in San Diego ist Captain Granit Xhaka angefressen. «Es gibt Dinge, die diese Woche nicht gut waren. Und dann tritt man halt so auf», sagt der Leader zum SRF.
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Man müsse im Hinblick auf die Gruppenphase zulegen, «sonst kannst du nach drei Spielen wieder nach Hause fahren».
Yakin bemängelt die Effizienz
Weniger negativ fällt das Fazit bei Nati-Trainer Yakin aus. Vom SRF angesprochen auf Xhakas Aussagen, meint der Coach: «Darüber muss ich mit ihm vielleicht noch unter vier Augen reden.»
Es brauche jetzt nochmal eine Analyse, fährt Yakin fort. Erkenntnisse habe er gegen Australien aber sammeln können. «Wir sind jetzt mal angekommen und hatten einen guten Testgegner.» Das Positive seien die Startphase und «keine Verletzte», so Yakin.

Dem Trainer gefielen in San Diego vor allem die ersten 20 Minuten bis zur Trinkpause. «Sehr viele Torchancen – man hätte ein bisschen effizienter sein können.» Danach habe man den Gegner mit technischen Fehlern aufgebaut.
Auf die zweite Halbzeit hin habe man dann paar wenige Änderungen vorgenommen. Ohne den ausgewechselten Dan Ndoye und die abwesenden Rubén Vargas und Breel Embolo hat in der Offensive die Schnelligkeit gefehlt. In der guten Startphase habe man aber gesehen, «wie unser Spiel aussieht».
Start in die WM 2026 gegen Katar
Der Nati-Trainer ist froh, dass beim Testspiel gegen die «Socceroos» auch Spieler mit zuletzt wenig Spielzeit auf dem Platz standen. Er habe «wichtige Erkenntnisse» für die Startaufstellung von nächster Woche sammeln können, so Yakin.
Die Schweizer Nati startet am Samstag (21 Uhr Schweizer Zeit) in San Francisco gegen Katar in die WM 2026. Die weiteren Gruppengegner sind Bosnien-Herzegowina (18. Juni) und Co-Gastgeber Kanada (24. Juni).
















