WM 2026 – Frage an Yakin & Xhaka: Wie stoppt man Lionel Messi?
In der Nacht auf Sonntag bekommt es die Nati an der WM 2026 mit Argentinien zu tun. Beim Weltmeister steht natürlich ein Spieler im Fokus: Lionel Messi.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati trifft im WM-Viertelfinal auf Argentinien.
- Wie will das Team Superstar Lionel Messi stoppen?
- Trainer Murat Yakin und Captain Granit Xhaka haben Lösungen bereit.
Der Countdown läuft – in der Nacht auf Sonntag bestreitet die Schweiz ihren Viertelfinal an der WM 2026 gegen Argentinien.
Die Vorfreude auf dieses historische Spiel ist natürlich riesig. Bei den Fans, aber auch bei den Spielern und beim Staff.
Am Freitag sind Trainer Murat Yakin und Captain Granit Xhaka den Medien an einer Pressekonferenz zur Verfügung gestanden.
So will die Nati Messi stoppen
Nau.ch-Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein will von den beiden wissen: Wie stoppt man Argentinien-Superstar Lionel Messi?
«Überraschende Frage», antwortet Yakin mit einem Grinsen. Es gebe mehrere Lösungen und er hoffe, dass die Nati eine davon richtig mache.

Man müsse als Kollektiv auftreten und versuchen, den Druck auf Messis Passgeber hochzuhalten.
Yakin: «Es geht darum, gegen den amtierenden Weltmeister unsere Arbeit zu verrichten. Wir können viel reden, aber am Schluss wird es auf dem Platz gerichtet. Wir werden schon unsere Lösungen haben.»
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Es werde schwierig, Messi über die vollen 90 Minuten zu stoppen, fügt Granit Xhaka an. «Aber wir versuchen unser Bestes. Wir müssen clever sein, kompakt spielen und die Räume eng machen, damit er nicht viel Platz hat.»
Andererseits wolle man auch viel Ballbesitz haben. «Wenn wir den Ball haben, wird er automatisch nicht so viele Aktionen haben», so der Captain.
Hitze an WM 2026 keine Ausrede
Das Spiel der WM 2026 findet in Kansas City statt. Für Samstag sind 31 Grad gemeldet. Ist die Hitze ein Vorteil für die Argentinier?
«Wenn man im Viertelfinal steht, dann ist das Klima egal. Es ist ein Privileg, im Viertelfinal zu stehen. Es gibt jetzt keine Ausreden», stellt Xhaka klar.

Yakin erinnert daran, dass die Nati im Basecamp in San Diego auch hohe Temperaturen hatte. «Zudem ist das Spiel ja am Abend. Das kann auch gut für uns sein. Wir kennen die Situation.»
«Wollen den nächsten Schritt machen»
Für Xhaka ist der Viertelfinal an der WM 2026 eines der grössten Spiele seiner Karriere. «Nach 72 Jahren mit der Schweiz hier stehen zu dürfen und gegen den Weltmeister zu spielen, macht mich stolz.»

Aber das Team sei nicht nur da, um dieses grosse Spiel zu geniessen. «Wir wollen jetzt den nächsten Schritt machen. Wenn man so nah ist, dann ist der Hunger noch grösser», so Xhaka.
Manzambi fällt aus
Definitiv nicht mittun gegen die «Gauchos», kann Johan Manzambi.
Yakin verkündet die Hiobsbotschaft: «Er kann morgen leider nicht spielen. Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Leider lässt seine Verletzung keinen Einsatz zu.»
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Wie man den Ausfall erneut kompensieren wird, lässt Yakin offen. «Ihr werdet morgen sehen, wie wir spielen.»
Revanche für 2014?
Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams setzte sich Argentinien an der WM 2014 mit 1:0 durch.
Granit Xhaka, der damals auch schon auf dem Feld stand, sagt: «Morgen wird ein ganz anderes Spiel.»
Zwölf Jahre später sei man «eine komplett andere Schweiz» mit einer neuen Mentalität. «Es ist eine andere Generation, zudem hat sich der Fussball in der Schweiz verbessert.»

Aus diesem Grund ist der Routinier zuversichtlich: «Wir wollen gewinnen, das ist Ziel Nummer eins. Ich bin auch einer, der gerne träumt. Und Träume gehen auch mal in Erfüllung.»
Dafür müsse man aber hart arbeiten. «Man muss über seine Grenzen hinaus gehen», so Xhaka.
Anpfiff für den Viertelfinal an der WM 2026 im legendären Arrowhead Stadium ist am Sonntag um 3 Uhr.
















