Wimbledon: Sinner schaltet Djokovic aus – im Final wartet Zverev
Jannik Sinner lässt im Halbfinal von Wimbledon gegen Novak Djokovic nichts anbrennen. Davor brilliert einmal mehr auch Finalgegner Alexander Zverev.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Finalduell von Wimbledon lautet Jannik Sinner – Alexander Zverev.
- Die Weltnummer 1 lässt Novak Djokovic im Halbfinal keine Chance.
- Ein bärenstarker Alexander Zverev besiegt zuvor Überraschungsmann Arthur Fery.
Titelverteidiger Jannik Sinner steht zum zweiten Mal in Folge im Final von Wimbledon. Die Weltnummer 1 gewinnt den Halbfinal des Rasen-Klassikers wie im Vorjahr gegen Novak Djokovic (ATP 8). Wie vor zwölf Monaten setzt sich der Italiener auch in drei Sätzen durch.
Nach 2:20 Stunden ist die Revanche für den Australian-Open-Final vom Januar geglückt: Sinner gewinnt 6:4, 6:4, 6:4. Am Sonntag trifft er nicht vor 17 Uhr auf Alexander Zverev.
Sinner makellos
Den ersten Satz holt sich Sinner in 40 Minuten. Das entscheidende Break gelingt ihm beim Stand von 4:4.
Knappe 50 Minuten später hat die Weltnummer 1 auch den zweiten Satz in der Tüte. Wieder reicht Sinner ein Break, dieses Mal nimmt er Djokovic den Service etwas früher ab.

Im dritten Satz schlägt Sinner noch früher zu. Gleich im ersten Game erspielt er sich vier Breakbälle, von denen Djokovic nur drei abwehren kann.
Doch der siebenfache Wimbledon-Champion wehrt sich und kommt bei 1:2 selbst zu einem Breakball. Der sehr stark aufschlagende Sinner wehrt ab und bringt den Break-Vorsprung über die Runden.
In Wimbledon trafen der vierfache und der 24-fache Grand-Slam-Sieger bereits dreimal aufeinander. 2022 (Viertelfinal) und 2023 (Halbfinal) siegte Djokovic, Sinner setzte sich nun zweimal im Halbfinal durch.
Zverev erstmals im Final von Wimbledon
Fünf Wochen nach seinem ersten Grand-Slam-Triumph trennt Alexander Zverev nur noch ein Sieg von seinem zweiten. Die deutsche Weltnummer 3 steht in Wimbledon nach einer weiteren sehr starken Leistung im Final.

Leidtragender ist am Freitagnachmittag Arthur Fery, dessen Wimbledon-Märchen zu einem Ende kommt. Die britische Weltnummer 114 stürmte beim Rasen-Klassiker sensationell bis in den Halbfinal. Ab kommender Woche ist Fery in den Top 40 klassiert.
Gegen Zverev kann der 23-Jährige aber nur bis zum Tiebreak des ersten Satzes mithalten. In der Kurzentscheidung gewinnt Fery dann keinen Punkt.

Satz zwei schnappt sich Zverev im Eiltempo mit zwei Breaks – 6:2. Im dritten Durchgang gibt Fery seinen Service ein weiteres Mal und verliert 4:6. Nach 2:14 Stunden ist der erste Halbfinal zu Ende.
In der Vergangenheit kam Zverev in London nie über den Achtelfinal hinaus.
















