WEURO 2025: An der Nati-Vorrunde gibt's nur einen Wermutstropfen

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Bern,

Die Schweiz scheibt an der WEURO 2025 Geschichte. Nach dem grossen Jubel heisst der Viertelfinal-Gegner Spanien.

weuro 2025
Die Schweiz zieht in den Viertelfinal der WEURO 2025 ein. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz jubelt über den Viertelfinal-Einzug der Nati.
  • Kleiner Wermutstropfen: Ausgerechnet bei der besten Leistung (Norwegen) verlor man.
  • Damit geht man den Spanierinnen nicht aus dem Weg.

Viertelfinal, ahoi! Die Schweizer Frauen-Nati schreibt an der WEURO 2025 Geschichte. Nun gibt es eine Woche Pause bis zum Showdown in Bern.

Die Auftritte in der Gruppenphase machen Lust auf mehr. Heim-Publikum, Euphorie vom Last-Minute-Treffer gegen Finnland, die Stimmung im Team perfekt und Captain Wälti kann sich auskurieren. Es scheint, als wäre alles angerichtet, gar noch weiter vorzustossen.

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Riola Xhemaili schiesst die Schweiz in den Viertelfinal. - srf

Eigentlich. Wären da nicht die übermächtigen Spanierinnen.

Die Italienerinnen schaffen den Coup am Freitagabend nicht. Damit stehen uns nächsten Freitag die Weltmeisterinnen gegenüber.

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Alexia Putellas und Co. sind die Top-Favoritinnen auf den Titel an der WEURO 2025. - keystone

Spanien dominiert die Gruppe B mit drei Siegen, sind mit einem Torverhältnis von 14:3 in Baller-Laune. Spanien ist DER Top-Favorit auf den Titel.

Die letzten drei Spiele der Schweizer Nati gegen «La Roja»? 1:5, 0:5 und 1:7.

Bittere Start-Pleite in die WEURO 2025

So wunderschön die Viertelfinal-Qualifikation sowieso schon ist: Dieses Szenario wäre durchaus zu verhindern gewesen. Das wissen die Nati-Spielerinnen.

«Wenn man die drei Spiele reflektiert, haben wir den schönsten Fussball gegen Norwegen gespielt», sagt Lia Wälti im SRF-Interview.

Übersteht die Schweizer Nati den EM-Viertelfinal?

Im Eröffnungs-Spiel führte die Schweiz durch einen Treffer von Nadine Riesen. Innert vier Minuten gab man diese Führung durch einen Eckball und ein Eigentor wieder her.

Die Nati verliert 1:2, obwohl man im Joggeli das bessere Team ist. Mit einem Sieg im Startspiel hätte man die Tür zum Gruppensieg weit aufgestossen.

«Jetzt kann kommen, wer will»

Nun heisst es aber erst einmal: geniessen.

Ändern kann man ohnehin nichts mehr. Routinierin Ana-Maria Crnogorcevic machts vor. «Wir sind im Viertelfinal – jetzt kann kommen, wer will. Wir müssen einfach Vollgas geben.»

Mut macht: Italien zeigt gestern, dass man den Spanierinnen an der WEURO 2025 wehtun kann. Die Squadra Azzurra geht in Führung, hat später beim Stand von 1:2 auch noch Ausgleichs-Chancen.

Kommentare

User #9748 (nicht angemeldet)

Recht hat er/sie. Im Strafraum erstarren die Stürmer*innen.

User #2591 (nicht angemeldet)

Von wegen Lehmann ist eine schlechte Fussballerin: Wenn man vs. Finnland nicht mal 80 Minuten lang eine Kiste hinbringt und Duo Xhemaili/Lehmann reinkommen müssen für ein Maximum-Pressing, damit Reuteler auch glänzt, muss man in den Medien keinen Blödsinn erzählen:"Es gibt 23 bessere Spielerinnen als Lehmann!" Ich kann zählen und weiss, wer noch nicht zum Einsatz kam...also, hört auf mit eurer Berühmtheit-Kritik!!!

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