Schweizer Nati – Spieler wünschen sich: «Nicht wieder Brasilien»

Ronny Reisch
Ronny Reisch

USA,

Die Schweizer Nati fährt zur WM 2026. Bei den Wunsch-Gegnern sind sich die Spieler einig: Nicht wieder Brasilien – aber gerne Titelverteidiger Argentinien.

Ricardo Rodriguez Schweizer Nati
Ricardo Rodriguez und Granit Xhaka werden 2026 bereits ihre vierte gemeinsame WM spielen. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Nati qualifiziert sich souverän für die Weltmeisterschaft 2026.
  • Als Gegner wünschen sich Rodriguez, Xhaka und Akanji «sicher nicht Brasilien».
  • Viele nennen Argentinien als Wunschgegner – Embolo will lieber «eine einfache Gruppe».

Es ist vollbracht: Die Schweizer Nati fährt an die WM 2026. In der Qualifikation bleibt das Team ungeschlagen und sichert sich damit die sechste WM-Teilnahme in Serie.

Akanji & Co. hoffen: «Nicht wieder Brasilien»

Ab dem 11. Juni tritt die Schweizer Nati der bisher grössten WM an: 48 Nationen sind in den USA, Kanada und Mexiko dabei. Doch wen wünschen sich die Nati-Stars als Gruppengegner?

Freust du dich auf die WM 2026?

«Sicher nicht Brasilien», stellt Ricardo Rodriguez klar. Captain Granit Xhaka steht im SRF-Interview direkt daneben und stimmt mit einem Kopfnicken zu. Auch Akanji sagt: «Nicht wieder Brasilien.»

Schweiz Brasilien
Gegen Brasilien kassierte die Schweizer Nati an der letzten WM eine bittere 0:1-Niederlage. - Keystone

Dabei hat die Schweiz an die Top-Nation auch gute Erinnerungen: 2018 startete die Schweiz mit einem 1:1 gegen Brasilien in die Gruppenphase. 2022 gewann die Seleção knapp 1:0. Rodriguez findet: «Die haben wir jetzt schon mehrfach gehabt. Das wäre langweilig.»

WM-Titelverteidiger als Wunschteam

Aber wenn wünschen sich die Nati-Spieler denn? «Argentinien», legt sich Rodriguez fest. Auch Manuel Akanji spricht im Interview mit SRF vom WM-Titelverteidiger als Wunschgegner.

Ruben Vargas sagt: «Wir wollen uns gegen die besten messen. Argentinien mit Messi oder Portugal mit Ronaldo würde mich sehr freuen.» Die Niederlande nennt Akanji als weiteres Team.

Embolo wünscht sich «möglichst einfache Gruppe»

Ausserdem würde sich der Inter-Verteidiger einen Gastgeber wünschen: «Kanada wäre gut.» Für Breel Embolo ist klar: «Ich wünsche mir afrikanische oder arabische Mannschaften. Eigentlich aber eine möglichst einfache Gruppe, damit wir Erster werden.»

Breel Embolo
Breel Embolo will an der WM den Gruppensieg, «um eine bessere Auslosung für die nächste Runde zu haben». - Keystone

Bezüglich afrikanischen Teams geben auch andere ihre Tipps ab. Rodriguez nennt Marokko, Xhaka den Kongo. Der Captain sagt: «Sie sind, glaube ich, noch nicht qualifiziert. Aber das ist ein starkes Team.»

Nach zuletzt drei WM-Achtelfinals will die Schweizer Nati diesmal den Sprung unter die besten acht schaffen. Embolo sagt: «Wir sind hungrig und wollen weiter kommen als die letzten Male.»

Akanji: «Das Grösste, was es gibt»

Die Vorfreude ist den Spielern anzumerken. Vor seiner vierten WM-Teilnahme betont Rodriguez: «Eine WM ist etwas vom Schönsten.» Und Akanji findet sogar: «Es ist das Grösste, was es als Fussballer gib, das eigene Land an einer Weltmeisterschaft zu vertreten.»

Manuel Akanji
Manuel Akanji misst der WM grosse Bedeutung bei. - Keystone

Die Auslosung findet am 5. Dezember statt. Noch 2025 kennen die Nati-Stars ihre WM-Gruppe für nächsten Sommer – hoffentlich ohne Brasilien.

Kommentare

User #2934 (nicht angemeldet)

Was denn für eine Nati??

User #5135 (nicht angemeldet)

Ich würde es besser finden wenn man sich mit dem Namen anmelden müsste. Dann würden sich viele nicht mehr trauen so ein Blödsinn zu schreiben. Aber ich denke es sind immer die selben. Kleine Gruppe von 50 Leuten

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