Schweizer Nati siegt in Frauen-WM-Quali auf Malta mit 4:1
Die Schweizer Nati der Frauen setzt sich in der WM-Qualifikation auswärts gegen Malta am Ende deutlich mit 4:1 durch. Ein Torhüterinnen-Patzer gibt zu reden.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati gewinnt auch das zweite Spiel in der WM-Qualifikation.
- Nach dem 2:0-Sieg gegen Nordirland gibt es auswärts ein 4:1 gegen Malta.
- Zu reden gibt aber ein Patzer von Nati-Torhüterin Livia Peng.
Die Schweizer Nati setzt sich in der WM-Qualifikation für Brasilien 2027 auswärts auf Malta mit 4:1 durch. Iman Beney, Alisha Lehmann, Svenja Fölmli und Aurelie Csillag erzielen die Treffer. Zu reden gibt aber eine unglückliche Szene von Nati-Torhüterin Livia Peng, die zum Gegentreffer führt.
Nach acht Minuten jubelt die Schweiz über das 1:0 – und das verdient: Die Schweizer Nati macht von Beginn an das Spiel, der Führungstreffer ist verdient. Die Schweizerinnen können im Sechzehner fast nach Belieben kombinieren, letztlich zieht Beney zum 1:0 in den langen Winkel ab.
Keine zwei Minuten später steht es 2:0: Alisha Lehmann, zurück in der Startelf, läuft nach herrlichem Fölmli-Zuspiel unbedrängt auf die maltesische Torhüterin zu. Aus dem Lauf spielt sie die Kugel clever an der Torfrau vorbei in die Maschen.
Schweizer Nati schenkt den Anschlusstreffer her
Aber aus dem Nichts kommen die Malteserinnen nach 19 Minuten zum Anschlusstreffer. Erst lässt sich Leila Wandeler nach einem langen Ball von Maria Farrugia demontieren. Und dann sieht die ohnehin umstrittene Torhüterin Livia Peng beim Heber der Malteserin ganz schlecht aus.
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Die Schweizer Nati braucht einen Moment, um sich zu fangen. Kurz vor der Pause gelingt die Antwort aber dann doch noch: Schertenleib spielt einen langen Ball in die Spitze, Lehmann lässt aus Abseits-Position durch. Dahinter erwischt Fölmli den Ball und versenkt ihn souverän zum 3:1-Pausenstand.
Malta resigniert nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel wird die Schweizer Nati deutlich stärker, vor allem die eingewechselte Aurelie Csillag überzeugt. Erst trifft sie zweimal den Pfosten, in Minute 73 macht sie es dann besser: Aus vollem Lauf trifft sie aus spitzem Winkel zum 4:1 für die Schweiz.
Danach flaut die Partie aber merklich ab, beide Seiten geben sich mit dem Resultat weitgehend zufrieden. Die beste Szene der Schlussphase ist ein Distanzschuss von Lia Kamber. Diesen fängt die maltesische Torfrau aber mühelos. Auf der Gegenseite stehen sich die Malteserinnen vor dem Schweizer Tor gegenseitig im Weg.
Zweiter Sieg im zweiten Spiel
Am Ende bleibt es bei einem letztlich ungefährdeten und weitgehend souveränen 4:1-Auswärtssieg. Allerdings hatte die Schweiz in der ersten Hälfte nach dem Gegentreffer einen Wackler zu verkraften. Letztlich blieb das aber ohne Folgen.
Weiter geht es für die Schweizer Nati in der WM-Quali im April mit einem Doppelpack gegen die Türkei. Am 14. April wird im Letzigrund in Zürich gespielt, vier Tage später müssen die Schweizerinnen auswärts in der Türkei bestehen.
















