Schweizer Nati – Captain Lia Wälti: «Es ist ein Lernprozess»
Die Schweizer Nati der Frauen holt auswärts auf Malta in der WM-Qualifikation einen 4:1-Sieg. Wirklich zufrieden ist man damit im Nati-Lager aber nicht.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati erkämpft sich auswärts auf Malta einen 4:1-Sieg.
- Captain Lia Wälti ist mit dem Resultat nicht gänzlich zufrieden.
- Es fehle die Präzision im Abschluss, urteilt sie.
Die Schweizer Nati der Frauen gewinnt in der WM-Qualifikation auswärts auf Malta mit 4:1. Auf dem Papier ein gutes Resultat, gegen die Nummer 88 der FIFA-Weltrangliste aber eine fast magere Tor-Ausbeute.
Das gibt auch Nati-Captain Lia Wälti im SRF-Interview zu. «Ich hätte auch lieber ein 6:0 gehabt als ein 4:1 – das Gegentor ist nervig», so Wälti. Durch einen Defensiv-Lapsus hatte die Nati den Malteserinnen das zwischenzeitliche 1:2 geschenkt.
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Für Lia Wälti ist es dementsprechend «ein unbefriedigendes Spiel», wie sie erklärt. «Es waren sicher nicht die einfachsten Bedingungen. Aber trotzdem ist es ein Gegner, den man 6:0, 7:0, 8:0 schlagen muss», so Wälti.
Schweizer Nati hadert mit Chancenverwertung
Es habe auch Chancen auf mehr Tore gegeben, betont die Kapitänin. «Wir haben sie aber wieder nicht ganz so gut ausgespielt», ärgert sie sich. «Es sind viele Sachen richtig, wir machen viele Sachen gut. Aber am Schluss fehlt die Präzision.»

Wälti betonte aber auch: Die Schweizer Nati muss sich unter dem neuen Trainer Rafel Navarro erst noch finden. «Ich glaube, es ist ein Lernprozess», so Wälti. «Zwei Spiele, zwei Siege, ein guter Start in die WM-Quali – das ist das Positive.»
















