Am 11. August tritt der FCZ zum letzten Mal in dieser Saison auf europäischer Ebene im Letzigrund an. Dann muss er nämlich in den Kybunpark ausweichen.
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Die FCZ-Spieler ziehen nach dem Aus in der CL-Quali enttäuscht von dannen. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem Out gegen Karabach geht es für den FCZ in der Europa-League-Quali weiter.
  • Das Heimspiel gegen Linfield (NI) wird das letzte auf europäischem Parkett im Letzigrund.
  • Dann muss der Schweizer Meister für den Rest der Europa-Saison nach St. Gallen «umziehen».

Der Traum von der Champions League hat für den FC Zürich gestern Mittwoch ein jähes Ende genommen. Nach dem Ausscheiden gegen Karabach muss das Foda-Team mit der Europa-League-Quali vorlieb nehmen.

In dieser trifft man auf den nordirischen Klub Linfield. Das Rückspiel dieses Duells am 11. August wird das letzte echte Heimspiel für den Schweizer Meister sein. Ab den Playoffs muss er im dann Kybunpark auflaufen.

FC Zürich
Heliane Canepa, Gianni Infantino, Blerim Dzemaili und Pascal Zuberbühler verfolgen das Spiel des FCZ gegen Karabach. - keystone

Der Letzigrund, welcher der Stadt Zürich gehört und mit GC geteilt wird, ist anschliessend besetzt. Mitte August spielen die «Büetzerbuebe» zwei Konzerte und dann gastieren auch noch das Diamond-League-Meeting und Ed Sheeran im Stadion.

Schafft es der FCZ in eine europäische Gruppenphase?

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte der FCZ sicherlich ein Heimspiel in der Europa- oder der Conference League. Und weil laut Uefa alle drei Heimspiele im gleichen Ort stattfinden müssen, ist der Klub zu einem Umzug gezwingen.

Ärgerliche Terminkollisionen beim FCZ

Der Kybunpark sei das einzige europataugliche Stadion in der Region, welches in Frage kam, sagt Präsident Ancillo Canepa zum «SRF». «Wir kennen die Verhältnisse dort und das Stadionmanagement in St. Gallen ist sehr professionell.»

Ancillo Canepa
Ancillo Canepa ärgert sich, dass die FCZ-Heimspiele nicht im Letzigrund ausgetragen werden können. - keystone

Dennoch ist der 69-Jährige über die unglücklichen Umstände verärgert. «Im schlechtesten Fall verlieren wir mehrere Millionen Franken an Gewinnpotenzial. Solange in Zürich kein Fussballstadion steht, werden wir mit diesen sehr ärgerlichen Terminkollisionen leben müssen», so Canepa.

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