FC Thun Berner Oberland

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    Leader FC Thun lässt Servette keine Chance

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch

    Thun,

    Der FC Thun baut den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus: Auswärts beim Servette FC setzen sich die Berner Oberländer überlegen mit 3:1 durch.

    Fc Thun
    Der FC Thun jubelt in Genf über einen überzeugenden Sieg. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Leader FC Thun gewinnt bei Servette mit 3:1 und hat nun elf Punkte Vorsprung auf Lugano.
    • Rastoder und Bürki treffen direkt vor und nach der Halbzeit für die Thuner.
    • Servettes Jallow sieht Rot – Reichmuth und Atangana sorgen für die weiteren Tore.

    Der FC Thun fährt den nächsten Sieg ein. Die Überraschungsmannschaft der Super League schlägt nach YB und Basel auch Servette. In Genf setzt sich der Leader 3:1 durch und baut den Vorsprung auf Lugano damit auf elf Punkte aus!

    Thun dominant, Rastoder trifft

    Die Thuner starten in Genf mutig und kommen früh zu Chancen: Nach gut zehn Minuten legt Labeau mustergültig für Matoshi auf, dieser schiesst aus rund acht Metern zu hoch.

    Leonardo Bertone
    Die Thuner mit Leonardo Bertone gehen mit breiter Brust in die Partie gegen Servette. - Keystone

    In der Folge gestaltet sich das Spiel ausgeglichen. Thun bleibt aber spielbestimmend; hat mehr Ballbesitz und auch bessere Möglichkeiten.

    Fünf Minuten vor der Pause klappt es dann: Rastoder bringt den FC Thun in Führung! Imeri schlägt den Ball hoch in den Strafraum, wo der Nordmazedonier einläuft und mit voller Geschwindigkeit einspringt: Im Flug lenkt er das Leder mit dem Fuss in die Torecke.

    Bürki trifft – Jallow fliegt

    Direkt nach dem Seitenwechsel folgt der nächste Streich: Bürki schleicht sich im Rücken der Verteidigung davon und köpfelt in hohem Bogen in die entfernte Torecke. Mit einem punktgenauen Eckball bereitet Imeri auch diesen Treffer vor.

    FC Thun
    In der 47. Spielminute jubelt der FC Thun über das wichtige Tor zum 2:0. - Keystone

    Defensiv geraten die Berner Oberländer derweil kaum in Bedrängnis. Und spätestens als Blie Jallow Bertone mit einem Ellenbogenschlag ins Gesicht niederstreckt, ist die Partie entschieden. Schiri Dudic schickt den Servettien nach Ansicht der Bilder vom Platz.

    In Überzahl spielt Thun die Partie locker zu Ende. Das Team von Mauro Lustrinelli besteht die nächste Reifeprüfung – Servette wird der Schneid abgekauft. Und trotz Verwaltungsmodus haben die Thuner weitere Chancen.

    FC Thun
    Stürmer Brighton Labeau bleibt gegen Servette ohne Skorerpunkt, bereitet aber diverse Chancen mustergültig vor. - Keystone

    Labeau schickt Rastoder bei einem Doppelpass stark in den freien Raum. Der 1:0-Torschütze will den Goalie, der aber bereits zu nahe ist, überlupfen. Bevor der Ball genügend an Höhe gewinnt, kann ihn sich Mall aus der Luft pflücken.

    Trotzdem fällt das dritte Tor noch. In der 88. Minute trifft der eingewechselte Reichmuth mit einem sehenswerten Weitschuss. In der Nachspielzeit ringt Bürki einen Gegenspieler im Strafraum nieder und sorgt damit fürs Servette-Ehrentor: Atangana trifft aus elf Metern.

    Wird der FC Thun in dieser Super-League-Saison Meister?

    Weiter geht es bereits am kommenden Donnerstag. Um 20.30 spielt der FC Thun erneut in der Westschweiz: Diesmal in Lausanne. Am Sonntag (14 Uhr) steht daraufhin ein Heimspiel gegen den FC Sion an.

    Kommentare

    User #4503 (nicht angemeldet)

    Keine Angst...!! Unter Trainergott Pep Lichtsteiner wird der FCB eine furiose Aufholjagd hinlegen und die Meistertrophäe ans Rheinknie holen ❤️💙!! Sorry, liebe Thuner, ihr könnt schon anfangen zu Grännen...😁!

    User #5607 (nicht angemeldet)

    Thuns Saisonziel wird der Klassenerhalt gewesen sein und keiner, auch sie selbst haben nicht erwartet, dass man so lange oben ist. Thun hat zwar nicht die Top-Spieler, aber dafür einen unglaublich starken Teamgeist. Dieser Teamgeist fehlt bei anderen Teams, welche die besseren Spieler im Kader haben wie zum Beispiel YB oder FC Basel, deutlich.

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