FC Basel

FC Basel: Neu-Trainer Lichtsteiner: Abgerechnet wird am Schluss

Stephan Lichtsteiner gibt sich nach dem Cup-Out des FC Basel kämpferisch, in der Liga sei alles möglich. Trotz drei Niederlagen sei nicht alles schlecht.

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Stephan Lichtsteiner beantwortet die Fragen von Nau.ch. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FC Basel scheidet gegen den FC St.Gallen aus dem Cup aus.
  • Trainer Lichtsteiner gibt sich kämpferisch, abgerechnet werde am Schluss.
  • Er habe ein Team gesehen, das bis zum Schluss nicht aufgegeben habe.

Mit einer knappen 1:2-Niederlage in St.Gallen scheidet der FC Basel aus dem Schweizer Cup aus.

Trainer Stephan Lichtsteiner sagt an der Medienkonferenz, dass sein Team sehr schlecht in die Partie gekommen sei. Bereits nach weniger als einer Minute trafen die Espen zur Führung. Nach der Pause habe man sich einige gute Chancen erarbeitet und auch ausgeglichen, so Lichtsteiner. Den Baslern habe aber die Kontrolle gefehlt.

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Stephan Lichtsteiner zieht nach dem Cup-Out gegen St.Gallen Bilanz. - Nau.ch

Der Neo-Trainer verlor gegen Viktoria Pilsen in der Europa League, gegen Leader Thun und nun gegen St.Gallen im Cup. Alle drei Partien wurden als Endspiele deklariert. Nau.ch fragt nach, wie sich das für Lichtsteiner anfühlt.

«Sehr schlecht», antwortet der Trainer. Doch er habe gewusst, dass diese Gefahr bestehe. «Wir hatten nur sehr wenig Zeit, die Umstände waren nicht leicht.»

Doch die Mannschaft gehe damit sehr gut um und probiere, Gas zu geben, über den Kampf ins Spiel zurückzukommen. «Heute haben wir ein Team gesehen, das bis zum Ende nicht aufgegeben hat. Darauf müssen wir aufbauen.»

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Stephan Lichtsteiner beantwortet die Fragen von Nau.ch. - Nau.ch

Ist nach den drei verlorenen Endspielen der einzige Trost, dass es nur besser werden kann? Lichtsteiner betont, dass nicht alles schlecht gewesen sei. «Heute haben wir einige Situationen so gelöst, wie wir sie lösen wollen. Das Team lebt, es kämpft.»

Von den Resultaten her habe man noch sehr viel vor sich, doch die Qualität und der Wille seien da. Es gebe Phasen, in denen man mehr machen müsse, um das Wettkampfglück auf die eigene Seite zu ziehen. «Und das fehlte in den letzten Spielen.»

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Stephan Lichtsteiner spricht über seine zwei gesunden Stürmer. - Nau.ch

Im Cup und in der Europa League ist der FC Basel draussen, in der Meisterschaft 13 Punkte hinter Thun. Nau.ch fragt, ob damit die Saison gelaufen sei.

Ist die Saison für den FC Basel gelaufen?

«Ich bin nicht eine Person, die aufgibt», zeigt sich Lichtsteiner kämpferisch. In der Meisterschaft sei noch alles offen, noch 18 Runden stehen an. «Es gibt noch viele Punkte zu holen. Solange noch etwas möglich ist, werden wir nicht aufgeben, denn abgerechnet wird am Schluss.»

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Stephan Lichtsteiner spricht über seinen Kader. - Nau.ch

Kurz vor Ende der Transferperiode gab der FC Basel die Stammspieler Otele und Adjetey ab. Lichtsteiner sagt, er versuche, das zu beeinflussen, was er beeinflussen könne. Sein Job sei es, mit dem Kader zu arbeiten, den er habe. «Und diese Mannschaft kann aus dieser Situation kommen.»

Lichtsteiner: FC Basel steht bei den Fans in der Schuld

Trotzdem erwähnt er, dass er einen sehr dünnen Kader und viele Spiele habe. So stünden ihm bloss zwei gesunde Stürmer zur Verfügung. «Aber wir geben nicht auf.»

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Stephan Lichtsteiner spricht über die Abgänge von Otele und Adjetey. - Nau.ch

Am Sonntag empfängt der FC Basel den FC Zürich zum Klassiker im Joggeli. «Wir stehen bei den Fans in der Schuld», sagt Lichtsteiner.

Auf der Gegenseite sagt Enrico Maassen: «Wir sind glücklich, gegen einen starken Gegner eine Runde weitergekommen zu sein.» Sein Team habe eine Topleistung gegen den FC Basel abgeliefert.

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Enrico Maassen zieht nach dem Cup-Sieg über den FC Basel ein Fazit. - Nau.ch

Über fast die gesamte Spielzeit hätten seine Espen eine starke Leistung gezeigt. Nur in einer kurzen Phase habe der FCSG nachgelassen und dann auch den Gegentreffer kassiert. In der Folge sei er aber stabil gewesen, habe sich viele Chancen erarbeitet und am Ende verdient gewonnen.

«Jetzt freuen wir uns, aber nur für kurze Zeit. Am Wochenende geht es weiter. Und wir wollen weiter hungrig sein und Siege einfahren», so Maassen. Am Sonntag reisen die Espen zu Lausanne-Sport.

Kommentare

User #1941 (nicht angemeldet)

Die Flaschen sind leer !!!

User #4403 (nicht angemeldet)

Lichtsteiner hat sich bewusst auf diesen FCB Schleudersitz gesetzt. Dieses Zirkuskarussel dreht sich schon seit einigen Jahren im Kreis und kommt nicht raus. Das merken inzwischen bei allem Respekt auch die Blinden und die Lahmen. Um es auf den Punkt zu bringen! Nach der Ära Häusler - Heitz - Oehri wurde dieser FCB Dampfer dem Untergang geweiht, weil alle nachfolgenden Führungen kein ehrliches Interesse mehr für den sportlichen Erfolg des FCB mehr hatten. Das ist noch heute so!

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