FC Basel: Das sagt Stephan Lichtsteiner vor dem Cup-Kracher
Der FC Basel ist in der Ostschweiz gefordert. Bei einer Niederlage wird eine titellose Saison immer wahrscheinlicher. Der Druck ist gross.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Schweizer Cup gastiert der FC Basel beim FC St. Gallen (Mittwoch, 20.15 Uhr).
- Mit den Ostschweizern wartet tabellarisch die grösste noch verbleibende Herausforderung.
- Durch den Abgang von Jonas Adjetey wird es für Rotblau in der Innenverteidigung etwas eng.
Die Schicksalswoche des FC Basel schreitet gnadenlos voran. Die Bebbi befinden sich in einem Sieben-Tage-Zeitfenster, währenddessen drei «Endspiele» auf dem Programm stehen.
Zwei dieser Partien gingen bereits verloren. Die Folgen sind nicht unerheblich: In der Europa League musste Rotblau bereits nach der Liga-Phase die Segel streichen. Auf nationaler Ebene in der Super League beträgt der Rückstand auf Leader Thun nun 13 Zähler!

Am Mittwoch (20.15 Uhr) entscheidet sich das Basler Schicksal im dritten Wettbewerb: Der Schweizer Cup. Der Viertelfinal beim FC St. Gallen steht an.

Personaldecke in der Innenverteidigung wird dünner
Im Vorfeld der Partie liess der FC Basel mit Philip Otele und Jonas Adjetey gleich zwei wichtige Akteure ziehen.
Gerade in der Innenverteidigung stehen die Basler nun also etwas dünn da. Neben den Transferierten Adrian Barisic und Adjetey fehlt den Bebbi in der Ostschweiz verletzungsbedingt auch Finn van Breemen.
«Natürlich sind wir da im Moment ein bisschen eng», räumt entsprechend auch Cheftrainer Stephan Lichtsteiner ein.

Gleichzeitig beschwichtigt der Ex-Nati-Captain aber auch. Mit Marvin Akahomen habe man zwar einen sehr jungen Spieler, dieser könne aber mit seiner Qualität bereits einen Impact haben.
Lichtsteiner hat bei solchen Abgängen Verständnis für die finanziellen Verpflichtungen, die der Club hat.
Noch ist der Trainer aber nicht gezwungen, auf den 18-Jährigen von Anfang an zuzugreifen. Sollte Kevin Rüegg von Beginn an spielen, könnte Nicolas Vouilloz zurück ins Zentrum rücken.

Obwohl die St. Galler den Start ins neue Jahr ebenso suboptimal gestalteten wie der FCB, sind die Espen tabellarisch das stärkste verbleibende Team im Wettbewerb.
«Gegen St. Gallen, ob jetzt im Cup oder in der Meisterschaft, ist immer ein enorm schwieriges, heisses Spiel», sagt Stephan Lichtsteiner. Der 42-Jährige spricht gar von einem vorgezogenen Final.
Lichtsteiner schwärmt von Duranville
Erstmals von Anfang an dabei für die Basler gegen Thun war Neuzugang Julien Duranville. Der Belgier scheint auf seinen neuen Trainer bereits einen positiven Eindruck gemacht zu haben.

Als «sehr guten Spieler, der uns unendlich weiterbringt» bezeichnet ihn Stephan Lichtsteiner. Der 19-Jährige sei technisch enorm stark, «ein Talent, bei dem man sagt ‹wow›», so der Coach.
FC Basel: Keine Änderungen bei der Verletzten
Personell bleibt die Situation im Vergleich zum Wochenende nahezu unverändert. Weiterhin nicht dabei sind Moritz Broschinski, Metinho, Keigo Tsunemoto, der bereits erwähnte Finn van Breemen sowie Kaio Eduardo.
Marwin Hitz ist weiterhin fraglich. Zurückkehren nach seiner Gelbsperre wird jedoch Captain Xherdan Shaqiri.












