FC Basel für Europacup-Randale von UEFA hart bestraft
Die Krawalle beim Heimsieg gegen Stuttgart haben für den FC Basel noch Konsequenzen: Die UEFA bestraft die Bebbi für die Randalen gleich doppelt.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel muss eine Geldstrafe von fast 30'000 Franken bezahlen.
- Grund sind die Fans – und deren Fehlverhalten in der Europa League.
- Ob auch die Prügelei im Fan-Sektor Folgen hat, ist noch unklar.
Sportlich war das Heimspiel des FC Basel gegen den VfB Stuttgart in der Europa League ein voller Erfolg: Der Schweizer Double-Gewinner setzte sich gegen den deutschen Pokalsieger vor heimischer Kulisse mit 2:0 durch.
Das wurde aber phasenweise zur Nebensache – denn die Fans schlugen massiv über die Stränge. Pyrotechnik, Wurfgeschosse und blockierte Durchgänge kommen den FCB im Nachgang teuer zu stehen: Die UEFA verhängt eine hohe Geldbusse.
Geldbusse und Sektor-Sperre auf Bewährung für den FCB
Insgesamt muss Rot-Blau rund 29'500 Franken Strafe bezahlen: Fast 14'000 Franken werden alleine für die massiven Feuerwerke im Fan-Sektor fällig. Rund 11'000 kostet das Blockieren von Durchgängen; der Rest entfällt auf Wurfgeschosse aus der Fan-Kurve.
Obendrein wird Basel auch noch mit einer Sperrung der Muttenzerkurve bestraft – allerdings auf Bewährung: Kommt es in den nächsten zwei Jahren nochmals zu Pyro-Ausschreitungen, wird die Kurve für ein Spiel geschlossen.
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Vorerst noch ohne Folgen bleibt unterdessen das grosse Gesprächsthema – die Prügelei im Fan-Sektor. Rund 100 Vermummte aus der Muttenzerkurve sollen involviert gewesen sein. Der Klub hat eine Aufarbeitung der Szene angekündigt.












