FC Basel

FC Basel: Trainer Lichtsteiner spricht über seine Mentalitäts-Kritik

Yannick Stay
Yannick Stay

Basel,

In Lausanne startet der FC Basel einen erneuten Versuch, sich gegen die Krise zu stemmen. Stephan Lichtsteiner erklärt seine Äusserungen vom Vorwochenende.

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FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner spricht vor der Partie in Lausanne über die Kritik an der Mentalität, die er letzten Sonntag in Luzern äusserte. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Kampf um die europäischen Plätze reist der FC Basel zu Lausanne-Sport.
  • Trainer Stephan Lichtsteiner äussert sich zu seiner Mentalitäts-Kritik aus der Vorwoche.
  • Neuzugang Becir Omeragic kommt endlich zu seinem Debüt für die Bebbi.

Der FC Basel kommt unter Neo-Coach Stephan Lichtsteiner weiter nicht in den Tritt. Seit dem mirakulösen Klassiker-Sieg in der Nachspielzeit gegen den FCZ setzte es zwei weitere Niederlagen bei einem Remis.

Im Nachgang der jüngsten Pleite in Luzern äusserte der Trainer scharfe Kritik. «Spannung, Einstellung und Mentalität» habe in der ersten Hälfte gefehlt.

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In Luzern tauchte der FC Basel trotz Führung. Im Bild für die Basler: Nicolas Vouilloz und Keeper Mirko Salvi. - keystone

Die Verantwortung sei «hin und her» geschoben worden. Ebenso habe man nicht umgesetzt, was im Vorfeld vorbereitet wurde, so Lichtsteiner.

Soticek-Szene: Lichtsteiner nimmt Kritik an

Für einen Vorfall am Spielfeldrand mit Marin Soticek, bei dem er wutentbrannt mit der Taktiktafel in der Hand den 21-Jährigen zusammenstaucht, gab es auch von Nau.ch-Kolumnist Erni Maissen deutlichen Gegenwind.

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Stephan Lichtsteiner zeigt Marin Soticek mit weit aufgerissenen Augen die Meinung. - SRF

Diese Kritik nimmt der 42-Jährige an, wie er am Freitag vor den Medien einräumte. «Da war viel Frust dahinter», sagt Lichtsteiner. Es gebe hier auch für ihn Schritte, die es noch vorwärtszumachen gilt.

Trotzdem betont er aber: «Es ist wichtig, dass ich als Cheftrainer auch gewisse Sachen einfordern darf.» Die Worte vor den Kameras seien sehr bewusst gewählt worden.

Mit individuellen Fehlern habe er kein Problem. In der defensiven Phase vor allem brauche es jedoch mehr Teamwork und Einstellung. «Ich erwarte einen grossen Schritt vorwärts gegen Lausanne.» Die Botschaft sei angekommen, so Lichtsteiner.

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Abwehr-Juwel Marvin Akahomen (rechts) machte insbesondere beim 2:3 in Luzern keine gute Figur. - keystone

«Es ist nur als Team möglich, zu gewinnen und aus dieser Situation herauszukommen. Wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen, dann wird es enorm schwer. Das war meine Message ans Team.»

Kunstrasen? «Situation ist, wie sie ist»

Am Sonntag (14 Uhr) gastiert der FC Basel im Kampf um die europäischen Plätze bei Lausanne-Sport. Im Oktober setzte es für Rotblau in der Westschweiz noch eine empfindliche 1:5-Niederlage.

Wie mittlerweile gewohnt, wird die Partie im Stade de la Tuilière auf Kunstrasen ausgetragen. Double-Coach Fabio Celestini waren diese Duelle auf Plastik stets ein Dorn im Auge. Er bezeichnete Spiele auf Kunstrasen gar als «anderen Sport».

Wie endet die Partie in der Westschweiz?

Stephan Lichtsteiner sieht das Ganze etwas entspannter. Zwar bevorzuge er auch Naturrasen, aber: «Die Situation ist, wie sie ist.» Auf dem eigenen Campus gebe es einen hervorragenden Kunstrasen, auf dem man sich auf Lausanne vorbereiten kann.

«Von dem her, wenn wir diese Woche alle Trainings auf Kunstrasen machen, dann ist die Mannschaft bereit.»

FC Basel: Omeragic endlich dabei

Nach seiner kuriosen Sperre vom vergangenen Wochenende wird im Waadtland auch endlich Becir Omeragic mit dabei sein.

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Becir Omeragic kann für den FC Basel endlich debütieren. - keystone

Er habe «sehr gut» trainiert, weshalb Stephan Lichtsteiner bereits verriet, dass der 24-Jährige starten wird.

Ein anderer Innenverteidiger wird dem FCB hingegen weiter fehlen. Flavius Daniliuc ist immer noch verletzt. Finn van Breemen befindet sich im Aufbau. Fraglich ist Offensivmann Marin Soticek.

Super League - Super League: Regular Season (27.02.2026)SpSNUTorePkt
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Kommentare

User #4904 (nicht angemeldet)

Mal schauen, was uns als nächstes als Ausrede aufgetischt wird.

User #2813 (nicht angemeldet)

Lichzi ist nicht zu beneiden. Mit Grümpelfussballer und CL Gewinner im Seniorenalter imTeam zu haben, damit gewinnt man keinen Henkel.

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