Deshalb brach Schiri nach Petarden-Wurf nicht ab
Das Spiel zwischen Uni Craiova und Budapest Honved wurde von einem Zwischenfall überschattet. Der Schiedsrichter liess die Partie trotzdem fortsetzen..
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Das Wichtigste in Kürze
- Im Europa-League-Spiel Craiova gegen Honved kam es zu einer Eskalation.
- Dabei wurde der Schiedsrichter von einem Gegenstand am Kopf getroffen.
- Nach langer Behandlungspause wurde die Partie fortgesetzt.
Nach einem Eckball kommt es im Spiel zwischen Craiova (ROU) und Budapest Honved (UNG) zu wüsten Szenen. Die Spieler beider Teams gehen aufeinander los und es kommt zur Rudelbildung. Der nordirische Schiedsrichter Arnold Hunter beobachtet die Szene, um sich eine Meinung zu bilden.
Plötzlich geht der Unparteiische zu Boden – was ist passiert? Neben dem 40-Jährigen landet eine Rauchpetarde und er wird von einem Feuerzeug am Kopf getroffen. Hunter wird mehrere Minuten behandelt und muss schliesslich durch den vierten Offiziellen ersetzt werden. Weshalb wird die Partie nicht abgebrochen?
Angst vor Eskalation
Das Schiedsrichterteam berät sich über die zu treffenden Massnahmen. Nach Absprache mit der örtlichen Gendarmerie entscheidet man sich, das Spiel fortzusetzen. Im Falle eines Abbruchs könne die Sicherheit von Spielern und Funktionären nicht mehr gewährleistet werden, heisst es.
Die Rumänen gewinnen schliesslich im Penaltyschiessen und ziehen vermeintlich in die nächste Runde ein. Honved reichte aber bei der Uefa Protest ein und hat laut Experten gute Chancen, am grünen Tisch zu reüssieren. Weil die Wurf-Gegenstände aus dem Craiova-Heimblock kamen, könnte Budapest die Partie nachträglich 3:0 forfait gewinnen.












