Schweizer Nati siegt – Freuler: «Hoffe, Granit ist schnell zurück»
Die Schweizer Nati ist perfekt in die Nations League gestartet: Auswärts in Nordmazedonien siegt das Team von Murat Yakin verdient mit 3:0.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati siegt auswärts in Skopje gegen Nordmazedonien zum Nations-League-Auftakt.
- Zeki Amdouni trifft beim 3:0-Sieg doppelt, Remo Freuler erzielt zuvor das 1:0.
- Mit Zachary Athekame, Sascha Britschgi und Winsley Boteli gibt es gleich drei Nati-Debütanten.
Die Schweizer Nati gewinnt auswärts in Skopje souverän mit 3:0 gegen Nordmazedonien. Zeki Amdouni trifft beim Auftaktsieg in der Nations League doppelt, Remo Freuler beschert der Nati zuvor den Führungstreffer. Zudem bringt Murat Yakin gleich drei Debütanten zum Einsatz.
«Wir haben eigentlich das gemacht, was wir uns vorgenommen haben», resümiert Remo Freuler nach dem Spiel. «Sie sind eine Mannschaft, die versucht, das Spiel von hinten heraus zu machen. Wir wussten, dass das auf diesem Platz schwierig ist. Sie haben ein paar Fehler eingebaut, und die haben wir gut ausgenützt.»

Ungewohnt war für Freuler, einmal nicht neben Granit Xhaka aufzulaufen. «Über Granit müssen wir nicht reden – so einen Spieler kann man nicht ersetzen. Wir müssen das als Mannschaft auffangen, und das haben wir heute sehr gut gemacht. Ich hoffe, dass er schnell zurückkommt und sich das klärt», so Freuler.
Schweizer Nati von Beginn an dominant
Die Nati dominiert auch ohne die abwesenden Granit Xhaka und Breel Embolo nach Belieben, kommt früh zu ersten Chancen. Auf den verdienten Führungstreffer muss die Yakin-Elf aber ein wenig warten: Nach 22 Minuten versenkt Remo Freuler nach cleverer Amdouni-Vorarbeit zum überfälligen 1:0.

Noch vor der Pause erhöht die Schweizer Nati dann: Diesmal ist es Amdouni, der von Nati-Debütant Zachary Athekame clever in Szene gesetzt wird. Eiskalt verwandelt der Embolo-Ersatz im Sturmzentrum dann zum 2:0 nach 41 Minuten.
Schweizer Nati marschiert kontrolliert zum Sieg
Nach dem Seitenwechsel schaltet die Nati dann einen Gang zurück – Nordmazedonien wird aber nie wirklich gefährlich. Im Gegenteil: Amdouni kommt – erneut nach Athekame-Zuspiel – nach einem schönen Solo-Lauf nach 74 Minuten noch zum zweiten Treffer.

Mit dem 3:0 ist die Entscheidung gefallen, schon zuvor hatte Yakin mit Sascha Britschgi den zweiten Debütanten des Abends eingewechselt. In der Schlussphase darf auch Winsley Boteli noch ein erstes Mal das Nati-Trikot überstreifen. Der Sion-Überflieger hat sogar eine Halbchance auf das 4:0, bleibt aber hängen.
Am Ende steht ein souveräner, kontrollierter Auftritt der Schweizer Nati, der wenig zu wünschen übrig lässt. Der Gegner war aber auch kein wirklicher Prüfstein – der wartet in drei Tagen: Am Dienstagabend gastiert die Schweizer Nati in Glasgow gegen Schottland.
















