Schweizer Nati – Bajrami: «Mega stolz, dass ich dabei sein darf»
Adrian Bajrami steht zum dritten Mal im Kader der Schweizer Nati. Der Oberaargauer hat auch eine besondere Beziehung zu Nations-League-Gegner Nordmazedonien.

Das Wichtigste in Kürze
- Adrian Bajrami gehört zum dritten Mal in seiner Karriere zum Aufgebot der Schweizer Nati.
- Der Innenverteidiger hat im Abwehr-Zentrum der Yakin-Elf aber viel namhafte Konkurrenz vor sich.
- Das Duell mit Nordmazedonien in Skopje wird für den 24-Jährigen ein ganz besonderes Spiel.
Gleich vier Nationalmannschaften standen Adrian Bajrami bis vor rund einem Jahr offen: Der gebürtige Oberaargauer hatte die Nachwuchsmannschaften von Albanien durchlaufen, wurde von Nordmazedonien und dem Kosovo umworben. Am Ende entschied sich der 24-Jährige aber für die Schweizer Nati.
Im Oktober 2025 gab der Innenverteidiger in der WM-Qualifikation auswärts in Slowenien sein Nati-Debüt. Es war bislang der einzige Einsatz für den bei YB im Nachwuchs ausgebildeten Defensiv-Akteur. Nun steht er zum dritten Mal im Kader von Murat Yakin – und möglicherweise vor einem ganz speziellen Einsatz.

Denn zu Nordmazedonien hat der 1,88-Abwehr-Hüne eine enge Beziehung. «Ich habe Familie dort, es wird viel familiären Besuch geben. Es ist ein grosses Thema bei uns», verrät er gegenüber «SRF» im Nati-Camp. «Vor allem, wenn ich sehe, wie viele einen Flug von Zürich nach Skopje gebucht haben.»
Viel Defensiv-Konkurrenz in der Schweizer Nati
Dass er mit dem Schweizerkreuz auf der Brust aufläuft, ist für den 24-Jährigen etwas ganz Besonderes. «Ich bin mega stolz, dass ich dabei sein darf», verrät er. Auch, wenn es mit Einsatzminuten in der Schweizer Nati auf absehbare Zeit wohl eher eng wird.

Denn im Abwehrzentrum konkurriert der Braga-Verteidiger mit Manuel Akanji und Nico Elvedi. Ausweichen könnte er auch auf die linke Abwehrseite – wäre da nicht Dauerbrenner Ricardo Rodriguez. Viel Platz ist in der Startelf der Schweizer Nati also nicht für den Oberaargauer.
Der stört sich daran aber nicht, sondern möchte möglichst viele Erfahrungen mitnehmen. «Wenn ich sehe, welche Spieler links und rechts von mir sein könnten, welche Qualität diese haben, dann liegt mir das. Ich freue mich, dass ich das täglich im Training und auch in den Spielen ausnutzen darf.»












