Schweizer Nati: YB-Juwel Lutfi Dalipi gibt der Schweiz einen Korb
Lutfi Dalipi galt als heisser Kandidat für ein Aufgebot in der Schweizer Nati. Doch der 20-Jährige entscheidet sich gegen die Schweiz. Zwei Optionen bleiben.

Das Wichtigste in Kürze
- Wieder einmal gibt ein Schweizer U-Nationalspieler der A-Nati einen Korb.
- Lutfi Dalipi (20) entscheidet sich gegen die Schweiz und für den Kosovo oder Albanien.
- Im Frühling will der YB-Jungstar, der bei Vaduz brilliert, seine Entscheidung fällen.
Die Schweiz verliert – wieder einmal – ein Nachwuchs-Juwel an ein anderes Nationalteam: Vaduz-Überflieger Lutfi Dalipi hat sich gegen ein Aufgebot für die Schweizer Nati entschieden. Und das, obwohl der 20-Jährige in der U18, U20 und U21 für die Nachwuchs-Auswahlen der Schweizer Nati aufgelaufen war.
Murat Yakin nannte den 20-Jährigen an seiner Kaderbekanntgabe am Donnerstag «einen interessanten Spieler». Allerdings sei gerade das Mittelfeld in der Schweizer Nati hervorragend besetzt. «Da wird es schwierig, in dieses Kader reinzukommen», so Yakin.

Doch durch seine Eltern ist der gebürtige Fribourger auch für den Kosovo, für Albanien und für Portugal spielberechtigt. Für welches Land sich der an Vaduz verliehene YB-Jungstar entschieden hat, das ist noch nicht bekannt. Nur, dass es nicht die Schweizer Nati sein wird.

Auch Portugal ist offenbar aus dem Rennen, gemäss der kosovarischen News-Plattform «Koha» wird es der Kosovo oder Albanien werden. Zu Beginn der EM-Qualifikation im kommenden März soll der 20-Jährige seine Entscheidung endgültig fällen.
Schweizer Nati verliert Talente am Fliessband
Für die Schweiz ist es der nächste schmerzhafte Abgang eines Nachwuchs-Talents zu einem anderen Verband: Zuletzt musste die Nati schon Alessandro Romano ziehen lassen, der sich für die italienische Nationalmannschaft entschied.

Davor entschieden sich unter anderem Valmir Matoshi, Albian Hajdari und Leon Avdullahu für den Kosovo. Eman Kospo wechselte im Vorjahr nach Bosnien-Herzegowina. Ex-FCZ-Jungstar David Vujevic entschied sich im Sommer nach seinem Wechsel nach Italien für die kroatische U21.












