Uefa

    Zwölf europäische Spitzenklubs lancieren Start von «Super League»

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Zwölf europäische Fussball-Spitzenclubs wollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen. Die Uefa droht mit dem Ausschluss von Teams.

    Lionel Messi FC Barcelona
    Lionel Messi jubelt mit dem FC Barcelona. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwölf europäische Fussball-Spitzenclubs wollen eine eigene Superliga gründen.
    • Zu ihnen gehören Clubs wie Arsenal, der FC Barcelona oder Manchester City.
    • Die Uefa droht derweil mit dem Ausschluss der Nationalmannschaften als Konsequenz.

    Zwölf europäische Fussball-Spitzenclubs wollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen. Mehrere Clubs veröffentlichten in der Nacht zum Montag eine Stellungnahme. Die Uefa droht mit dem Ausschluss von Teams und ihrer Spieler.

    Die «Super League» als neuer Wettbewerb

    Als Gründervereine haben sich der AC Mailand, Arsenal, Atletico Madrid, Chelsea, FC Barcelona und Inter Mailand zusammengeschlossen. Mit dabei sind ebenfalls Juventus, Liverpool, Manchester City, Manchester United, Real Madrid und Tottenham. Dies hiess es in einer Medienmitteilung.

    Champions League
    Das Uefa-Logo und im Vordergrund der Pokal der Champions League. - Keystone

    Sie hätten sich darauf geeinigt, einen neuen Wettbewerb, die «Super League» zu gründen. Die Gründungsvereine sollen «eine einmalige Zahlung von rund 3,5 Milliarden Euro» erhalten.

    Die Uefa wertete die Gedankenspiele zuvor als «zynisches Projekt» und warnte die Clubs. Man werde alle Massnahmen prüfen, um dies zu verhindern, so die Uefa weiter.

    Den Vereinen sei es in diesem Fall untersagt an anderen Wettbewerben auf nationaler, europäischer oder weltweiter Ebene teilzunehmen. Ihren Spielern könnte die Möglichkeit verweigert werden, ihre Nationalmannschaften zu vertreten.

    Fifa fordert ruhigen Dialog

    In einer Stellungnahme äusserte der Weltfussballverband Fifa seine Missbilligung über eine solche geschlossene Liga. Die Begründung: das Bestehen ausserhalb der internationalen Fussballstrukturen.

    Fifa
    Der Fifa-Hauptsitz in Zürich. - Keystone

    Jeder Fussballwettbewerb solle die Kernprinzipien der Solidarität, Inklusivität, Integrität und der gerechten finanziellen Umverteilung widerspiegeln. Dies schreibt die Fifa in einer Mitteilung von Montagmorgen.

    Sie rufe alle beteiligten Parteien auf, einen ruhigen Dialog im Geiste der Solidarität und des «Fair Play» zu führen. Die Gründung einer Superliga kommt immer dann ins Gespräch, wenn es um die Verteilung der TV-Gelder im Europacup geht.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    13 Interaktionen
    Entscheid am Montag
    FC Barcelona
    10 Interaktionen
    Bis zu 18 Clubs

    MEHR IN SPORT

    Manchester United
    1 Interaktionen
    380 Mio. verpufft
    a
    3 Interaktionen
    Kuss für Freundin
    YB
    132 Interaktionen
    Spycher hört auf
    Jérôme Kym
    9 Interaktionen
    Besiegt Weltnummer 4

    MEHR UEFA

    Gianni Infantino
    28 Interaktionen
    Wegen WM-Plan
    Roberto Rosetti Uefa
    «Zu Ursprung des VAR»
    Fifa
    596 Interaktionen
    Nach WM-Rückzieher
    Fifa Uefa WM Infantino
    865 Interaktionen
    WM-Verkaufspläne

    MEHR AUS BELGIEN

    1 Interaktionen
    Brüssel
    21 Interaktionen
    Brüssel
    Wahl Israel
    12 Interaktionen
    Nach Wahl in Israel
    migration
    92 Interaktionen
    Massiver Ausbau