WM 2026: Irans Sportminister droht mit Spiel-Abbruch
Der Start der WM 2026 ist nur noch einen Tag entfernt. Im Liveticker bleibst du auf dem Laufenden.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Donnerstag startet die WM mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika.
- Vor dem Auftakt sorgen diverse ein somalischer Schiri und der Iran für Gesprächsstoff.
- Nau.ch begleitet das Turnier im Ticker.
Die Spannung vor dem Auftakt der WM 2026 steigt! Morgen Donnerstag trifft Co-Gastgeber Mexiko im Eröffnungsspiel auf Südafrika. Es ist dieselbe Affiche wie 2010 in Johannesburg, als sich die beiden Teams 1:1 trennten.
Bereits am Samstag greift die Schweizer Nati ins Geschehen ein: Die Elf von Murat Yakin trifft im ersten Gruppenspiel auf Aussenseiter Katar. Alles andere als ein Sieg gegen den letztmaligen WM-Gastgeber wäre eine Enttäuschung.
WM 2026: Spielplan der Schweizer Nati
Samstag, 13. Juni: Katar – Schweiz (21 Uhr)
Donnerstag, 18. Juni: Schweiz – Bosnien-Herzegowina (21 Uhr)
Mittwoch, 24. Juni: Schweiz – Kanada (21 Uhr)
WM-Countdown – noch 1 Tag bis zum Anpfiff!
12.30 Uhr: Irans Sportminister droht mit Spielabbruch
Unmittelbar vor dem Start der WM 2026 sorgt der Iran erneut für Schlagzeilen.
Sportminister Ahmed Donjamali droht damit, dass das Team das Spiel abbricht, «sobald wir in den Stadien politische Parolen hören.» Im Fokus stehen dabei mögliche Proteste der persischen Diaspora gegen die islamische Fühurung.
Man habe die Fifa bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Fans nur die Flagge der iranischen Republik und nicht die alte persische Flagge ins Stadion bringen dürften. Sollten letztere zu sehen sein, werde man das Feld ebenfalls verlassen, berichtet das Sportportal «Varzesh3».
Seit mehreren Wochen überschattet der Krieg zwischen den USA und dem Iran die WM-Teilnahme. Der Iran musste deshalb sein WM-Camp aus Arizona ins mexikanische Tijuana verlegen. Offenbar darf das Team nur an seinen jeweiligen Spieltagen in die USA einreisen.
10.00 Uhr: Schottland streicht Testspiel – Norweger: «Schwach»
Eigentlich hätten sich Schottland und Norwegen am Montag zum Testspiel vor der WM 2026 getroffen. Allerdings wurde die Partie vonseiten der Schotten kurzfristig abgesagt. Grund waren gesundheitliche Probleme im Kader.
Beim Gegner kommt die kurzfristige Absage nicht gut an. Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken sagt gegenüber NRK: «Es ist einfach enttäuschend und unprofessionell, dass ihr Trainer mich nicht anruft; dass sie es uns erst nach unserem Training sagen. Wir hatten uns dabei ein bisschen auf dieses Spiel ausgerichtet.»

Funktionär Brede Hangeland betitelt das Vorgehen der Schotten zudem als «schwach». Das Testspiel hätte hinter verschlossenen Türen stattfinden sollen.
Auf der anderen Seite verteidigen die Schotten ihre Entscheidung. Trainer Steve Clarke sagt: «Vergangene Woche hat es bei uns ein, zwei Wehwehchen gegeben, weshalb wir entschieden, dass es das Risiko nicht wert ist.»
Und Spieler John McGinn fügt an: «Unser Job ist es, nach Schottland zu schauen. Wir wollen keine weiteren Spieler verlieren.»
08.00 Uhr: Abgewiesener Schiri wehrt sich
Der Traum von der WM 2026 ist für Schiedsrichter Omar Artan geplatzt. Der Unparteiische aus Somalia hätte an der Endrunde Spiele leiten sollen. Ihm wurde jedoch die Einreise in die USA verweigert.
Gegenüber der «New York Times» wehrt sich Artan nun: «Ich hatte die richtigen Unterlagen und alles. Ich hatte das richtige Visum.»

Der Schiri erhebt dabei schwere Vorwürfe gegen die US-Grenzbehörden. «Ich glaube, dass sie ein Problem mit meinem Land haben», so Artan weiter.
Nach seiner Ankunft aus Istanbul sei er am Flughafen in Miami elf Stunden lang befragt worden, sagt der Referee. Daraufhin hätte man ihn für mehrere Stunden in eine Einzelzelle gebracht.
Schliesslich musste Omar Artan die Rückreise antreten. «Bedenken mit der Sicherheitsprüfung», hatte die US-Grenzbehörde CBP begründet. Ihm selber sei kein Grund für die Einreiseverweigerung genannt worden, behauptet Artan.

Der Schiedsrichter gibt sich sehr enttäuscht. «Ich bin einfach nur ein Schiedsrichter, der versucht, seinen Traum zu leben. Den grössten Traum meines Lebens, zur Weltmeisterschaft zu kommen.»
05.30 Uhr: Dembélé fordert von Mbappé Defensivarbeit
Frankreich gehört auch an der WM 2026 zu den grossen Favoriten. Das Kader ist gespickt mit Top-Stars – gerade in der Offensive.
Neben Kylian Mbappé gewinnt dort Ousmane Dembélé immer mehr an Einfluss. Der PSG-Star triumphierte zuletzt zweimal in Folge in der Champions League und wurde zum Weltfussballer gewählt.
Wie die französische «L'Équipe» berichtet, soll Dembélé Mbappé nun eine Forderung gestellt haben: Defensivarbeit. Der PSG-Stürmer will demnach mehr Einsatz gegen den Ball sehen – etwas, das Dembélé in Paris auszeichnet.

Dem Bericht zufolge soll Dembélé die Forderung mal scherzhaft, mal aber auch ernsthafter platziert haben. Den beiden Offensiv-Partnern wird ein gutes Verhältnis nachgesagt.
Ob Mbappé die angesprochene Defensivarbeit leisten wird? Beide Star-Stürmer streben in den kommenden Wochen ihren zweiten Weltmeistertitel an.
















