WM 2026 – Iran-Captain Taremi über Umstände: «Ein Desaster!»

Bühne frei für Frankreich: Das Star-Ensemble startet heute gegen den Senegal in die WM 2026. Im Ticker von Nau.ch bleibst du den ganzen Tag am Ball.

WM 2026
Irans Captain Mehdi Taremi spricht nach dem ersten Auftritt seines Teams an der WM 2026 Klartext. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Frankreich trifft heute Abend um 21 Uhr in New Jersey auf den Senegal.
  • Wie präsentieren sich die Superstars Mbappé, Olise und Dembélé?
  • Tunesien holt nach dem 1:5 gegen Schweden Trainer Hervé Renard.
  • Nau.ch liefert im Ticker die wichtigsten News rund um die WM-Endrunde.

Die Fussball-Fans dürfen sich an der WM 2026 auf einen Leckerbissen freuen: Frankreich trifft auf Afrika-Cup-Finalist Senegal. Wie startet zweifache Weltmeister ins Turnier?

Die Spiele am Dienstag

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1

Iran – Neuseeland 2:2

21.00 Uhr: Frankreich – Senegal

Tag 6 der WM 2026 im Ticker

Iran-Captain: «Ein Desaster»

Der Iran erkämpft sich beim ersten Spiel an der WM 2026 ein 2:2-Remis gegen Neuseeland. Neben dem sportlichen Aspekt liefert das Duell auch politische Brisanz. Schliesslich führen Co-Gastgeber USA und der Iran seit Wochen einen Krieg.

Der Konflikt bringt komplizierte Rahmenbedingungen mit sich. Das iranische Team musste das Basecamp kurz vor dem Turnier nach Tijuana (Mexiko) verlegen. Für die Spiele in den USA reist die Mannschaft jeweils kurzfristig an. Zudem durfte ein Teil der Delegation gar nicht einreisen.

Nach dem Remis gegen Neuseeland spricht Captain Mehdi Taremi in der Mixed Zone Klartext. «Wisst ihr, das ist alles ein Desaster für uns», sagt er über die WM-Umstände.

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Die iranischen Fans beim Spiel ihrer Mannschaft an der WM 2026 in Los Angeles. - keystone

Taremi weiter: «Wir haben unser Medienteam nicht, wir haben unseren Verbandspräsidenten nicht. Auch Teile vom Staff fehlen, die so wichtig sind für uns.»

Und auch Trainer Amir Ghalenoei ist nicht glücklich über die Rahmenbedingungen. Das Team habe am Tag nach dem Auftaktspiel eine Regenerationseinheit in Los Angeles absolvieren wollen.

Das habe jedoch nicht geklappt. «Sie haben gesagt, wir müssen sofort gehen. Wir sind das am meisten unterdrückte Team der Welt», so Ghalenoei.

Tunesien stellt nach 1:5 den Trainer frei

Gleich mit 1:5 ging Tunesien im ersten WM-Gruppenspiel gegen Schweden unter. Die Klatsche hat Konsequnzen: Trainer Sabri Lamouchi wird per sofort freigestellt.

An der Stelle des Franzosen übernimmt Landsmann Hervé Renard. Der 57-Jährige ist alles andere als ein Unbekannter.

Hervé Renard
Hervé Renard übernimmt Tunesien während der WM 2026. - keystone

Renard coachte unter anderem bereits Sambia, Angola, die Elfenbeinküste, Marokko und Saudi-Arabien. Mit Sambia und der Elfenbeinküste gewann er je einmal den Afrika-Cup.

Weiteres Remis: 2:2 zwischen Iran und Neuseeland

Die WM 2026 kann schon fast als «Remis-WM» bezeichnet werden. Beim Spiel zwischen den Iranern und den Neuseeländern fallen auf beiden Seiten zwei Tore. Es ist bereits das achte Unentschieden bei gerade einmal 16 Spielen.

WM 2026
Auch der Iran und Neuseeland trennen sich bei der WM 2026 mit einem Unentschieden. - Keystone

Elijah Just brachte die All Whites zweimal in Führung (7., 55.), doch Iran glich jeweils aus – zunächst durch Ramin Rezaeian (32.), dann durch Mohammad Mohebbi (64.).

Uruguay und Saudi-Arabien trennen sich 1:1

Uruguay kommt im WM-Auftakt nicht über ein 1:1 gegen Saudi-Arabien hinaus. Die Südamerikaner dominierten die Partie mit 60 Prozent Ballbesitz, gerieten aber in der 40. Minute durch Innenverteidiger Abdulelah Al-Amri in Rückstand – der Treffer fiel nach einem Abpraller.

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Zwischen Uruguay und Saudi-Arabien gibt es keinen Gewinner: Die Teams trennen sich an der WM 2026 mit 1:1. - Keystone

In der zweiten Hälfte drückte Uruguay auf den Ausgleich, den Maxi Araújo schliesslich ebenfalls per Abpraller in der 80. Minute erzielte. In der Schlussphase vergaben Valverde und De la Cruz noch die Chance auf den Siegtreffer.

Was zeigt Titelfavorit Frankreich?

Wenn es darum geht, den Weltmeister 2026 zu tippen, fällt die Wahl vieler Experten und Fans auf Frankreich. Kein Wunder: Das Kader von Kult-Trainer Didier Deschamps ist gespickt mit Superstars.

Mit umgerechnet fast 1,4 Milliarden (!) Franken hat die «Équipe Tricolore» die laut «Transfermarkt» wertvollste Mannschaft an der WM 2026. Dahinter folgt England mit 1,24 Milliarden auf Rang zwei vor Spanien (1,12 Milliarden).

Doch Geld allein gewinnt noch keine Titel. Ob Captain Kylian Mbappé sein Team zum nächsten Titeln anch 2018 führen kann? Heute um 21 Uhr folgt gegen den Senegal der erste Härtetest.

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Kommentare

User #3706 (nicht angemeldet)

Naja, ich habe mit Iran gar nichts am Hut. Aber solche Begriffe wie Anstand, Respekt, Sportlichkeit und dergleichen sind Trump und Infantino vollkommen fremd...

User #6466 (nicht angemeldet)

Die USA sind der grösste Unrechts Staat der Welt und gehören sofort auf die Sanktionsliste. Aber alle Länder und deren Politiker haben die Hosen gestrichen voll und schauen einfach weg

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