WM 2026: Trump ruft Infantino an – Klopp fassungslos
US-Fussballer Folarin Balogun darf trotz roter Karte im Viertelfinal spielen. Donald Trump soll Gianni Infantino persönlich angerufen haben. Jürgen Klopp tobt.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fifa begnadigt US-Stürmer Folarin Balogun und hebt dessen Sperre auf.
- Der Entscheid soll auf Druck von Präsident Donald Trump gefallen sein.
- Ikonen aus der Fussball-Welt reagieren fassungslos.
In der «Causa Balogun» kommt es an der WM 2026 zur grossen Kehrtwende. Der US-Stürmer wird von der Fifa begnadigt und darf im Viertelfinal spielen. Und das, obwohl er in der letzten Partie die Rote Karte sah.

Der Wirbel um die Entscheidung ist gross. Laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten soll US-Präsident Donald Trump höchst persönlich interveniert haben. Die Rede ist von einem Telefon-Gespräch mit Fifa-Präsident Gianni Infantino.
Jürgen Klopp fassunglos
Der Entscheid stösst auf viel Unverständnis. Diverse Persönlichkeiten aus der Fussball-Welt haben bereits ihren Unmut geäussert. Einer davon ist Jürgen Klopp.
Bei «Magenta TV» sagt er: «Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt, das stellt alles infrage.»
Alle würden unter Fehlentscheidungen leiden. «Trotzdem lernen wir im Laufe des Lebens, damit zu leben. Und das ist ganz einfach eine Tatsachenentscheidung», so Klopp.

Der Coach, der künftig die deutsche Nationalmannschaft trainieren soll, findet deutliche Worte: «Man muss einmal ganz kurz sagen: Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel!»
Und weiter: «Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fussball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben.»
Rooney: «Absolute Schande»
Auch Ex-Weltklasse-Stürmer Wayne Rooney nimmt im «BBC»-Studio kein Blatt vor den Mund. «Ich halte das für eine absolute Schande.»

Infantino sollte sich schämen, findet Rooney. «Hier steht die Integrität des Sports auf dem Spiel», so der Engländer.
















