WM 2026: Brasilien gewinnt in Quali spät gegen Kolumbien

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Kolumbien,

Vor dem Topduell gegen Erzrivale Argentinien holt Brasilien einen wichtigen Quali-Sieg. Der entscheidende Treffer fällt erst kurz vor dem Abpfiff.

WM 2026
Raphinha und Vinicius Junior feiern das Tor zum 1:0 gegen Kolumbien. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Brasilien feiert in der WM-Quali einen späten Sieg gegen Kolumbien.
  • Raphinha und Vinicius Junior treffen für die Seleção.
  • Am Dienstag kommt es zum Duell gegen Brasilien.

Durch einen Last-Minute-Treffer hat Brasilien in der Qualifikation zur WM 2026 einen Sieg eingefahren. Nach zuletzt zwei Unentschieden gegen Uruguay und Venezuela gewann das Team von Trainer Dorival Júnior gegen Kolumbien mit 2:1 (1:1).

Vinicius Júnior von Real Madrid markierte in der Nachspielzeit im Stadion Mané Garrincha in der Hauptstadt Brasília den entscheidenden Treffer.

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Vinicius Junior trifft gegen Kolumbien tief in der Nachspielzeit. - keystone

Im ersten Qualifikationsspiel dieses Jahres begann Brasilien stark und ging bereits nach sechs Minuten durch einen verwandelten Elfmeter von Raphinha in Führung. Kurz vor der Pause (41. Minute) glich Luis Díaz (FC Liverpool) aus.

Vini erlöst Brasilien spät

Die zweite Halbzeit war gekennzeichnet durch zahlreiche Fouls und Spielunterbrechungen. Brasiliens Torhüter Alisson (FC Liverpool) musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

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Brasiliens Goalie Alisson musste gegen Kolumbien ausgewechselt werden. - keystone

Erst in der 9. Minute der Nachspielzeit sorgte Vinicius mit seinem Treffer aus der Distanz für die Entscheidung. «Das heutige Tor ist eine kleine Erleichterung und ein Glücksgefühl, und es könnte ein Wendepunkt sein», sagte er nach Abpfiff.

Durch den Sieg springt Brasilien in der Südamerika-Qualifikation mit 21 Punkten aus 13 Spielen zunächst auf den zweiten Platz. Weltmeister Argentinien steht mit 25 Zählern und einem Spiel weniger an der Spitze.

Neymar und Messi verpassen Topspiel

Am Dienstag (Ortszeit) kommt es dann zum Top-Duell zwischen den beiden Erzrivalen – allerdings ohne den Superstars Neymar und Messi. Beide leiden unter Muskelbeschwerden.

Für Neymar wäre es das Auswahl-Comeback nach rund 17 Monaten Verletzungspause gewesen. Für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizieren sich die ersten sechs von zehn Mannschaften direkt, der Siebtplatzierte muss in die Relegation.

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