Uruguay hat Bolivien in der Copa América mit 2:0 (1:0) besiegt und damit das Ticket für den Viertelfinal des südamerikanischen Kontinentalturniers gelöst.
Copa América
Stellte bei Uruguays gegen Bolivien den Endstand her: Edinson Cavani (M). - DPA

Das Wichtigste in Kürze

  • Uruguay steht an der Copa América im Viertelfinal.
  • Das Team um die beiden Superstars Cavani und Suarez gewinnt gegen Bolivien mit 2:0.

Uruguay hat sich das Viertelfinal-Ticket an der Copa América gesichert. Gegen Bolivien setzt sich «La Celeste» 2:0 durch.

Nach einem Querpass des Uruguayers Giorgian De Arrascaeta in den Strafraum der Arena Pantanal in Cuiabá schob der Bolivianer Jairo Quinteros den Ball in 40. Minute ins eigene Tor.

Uruguay
Luis Suarez und Co. stehen im Viertelfinal der Copa América. - Keystone

Das Team aus Uruguay dominierte am Donnerstag über weite Strecken das Spiel, fand aber gegen den starken bolivianischen Torhüter Carlos Lampe zunächst kein Mittel. In der 78. Minute nahm der 21-jährige Facundo Torres nahe der linken Seitenlinie schliesslich einen langen Pass aus der eigenen Spielhälfte an, brachte den Ball mit einem beeindruckenden Sprint ins Zentrum und legte auf Edinson Cavani vor, der nur noch einschieben musste.

Paraguay schlägt Chile ebenfalls mit 2:0

Kurz darauf schlug Paraguay im Stadion Mané Garrincha in Brasília die Mannschaft aus Chile mit 2:0. In der 33. Minute traf Braian Samudio nach einem Eckstoss von Miguel Almirón per Kopfball zum 1:0. Nach einem Foulspiel von Gary Medel im Strafraum traf Almirón dann in der 58. Minute per Elfmeter zum 2:0-Endstand.

Die Copa América war kurzfristig nach Brasilien verlegt worden, nachdem Argentinien wegen der zweiten Corona-Welle als Ausrichter abgesprungen war. Der südamerikanische Fussballverband Conmebol geriet daraufhin in die Kritik, denn auch Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt.

Als zweites Land der Welt nach den USA hat Brasilien seit vergangenem Wochenende mehr als eine halbe Million Corona-Opfer zu beklagen. Bei der Copa América kam es nach Angaben von Conmebol bislang zu mindestens 166 Corona-Fälle.

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