Helferin sprach nach Sprung ohne Seil noch mit Maria (†21)
Nach dem Sprung ohne Seil lebte Maria (†21) noch. Eine Krankenschwester registrierte einen schwachen Puls und sprach mit ihr.

Das Wichtigste in Kürze
- Maria Eduarda lebte nach dem Bungee-Unglück noch.
- Eine zufällig anwesende Krankenschwester versuchte, sie zu retten, und sprach mit ihr.
- Sie habe noch mit ihr gescherzt, erzählt die Pflegerin.
Nach dem tödlichen Bungee-Drama in Limeira im brasilianischen Bundesstaat São Paulo kommen weitere Details ans Licht. Nach dem Sprung ohne Seil von der 40 Meter hohen Brücke lebte Maria Eduarda R. (†21) zuerst noch. Eine Helferin sprach sogar mit ihr.
Dies erzählt die Krankenschwester Raiza D. gegenüber den Sendern «Domingo Espetacular» und «EPTV». So war auch sie beim Bungee-Springen und wartete in der Schlange hinter Maria. Nachdem die 21-Jährige von der Brücke geworfen wurde, realisierten die Wartenden schnell, dass das Seil nicht befestigt war.
Sie sei sofort zu Fuss von der Brücke runtergegangen, erzählt Raiza. Unten bei Maria angekommen, habe sie versucht, lebensrettende Massnahmen einzuleiten. Denn die 21-Jährige habe noch gelebt und einen «sehr schwachen Puls» gehabt.
«Ich habe mit ihr gesprochen», erzählt die Krankenpflegerin. «Ich habe die Angewohnheit, zu scherzen und zu sagen: ‹Unter meiner Wacht stirbt niemand.›» Nur kurz später habe Maria dann «diesen Seufzer, der nach dem Tod auftritt,» ausgestossen.
Nach dem Unglück wurden die drei Männer, die Maria runtergeworfen hatten, festgenommen. Es besteht der Verdacht auf Totschlag.
Rund um die drei Verdächtigen gibt es einige Ungereimtheiten und Vorwürfe. So verschwand die Kamera, die Maria beim Sprung in der Hand hielt. Ein Zeuge soll gesehen haben, wie ein Mitarbeiter des Bungee-Unternehmens diese entfernt habe.















