Derby-Routinier Christopher Trimmel kann das Duell des 1. FC Union Berlin mit Hertha BSC kaum mehr erwarten.
Freut sich auf die «Stadtmeisterschaft»: Christopher Trimmel von FC Union Berlin. Foto: Andreas Gora/dpa
Freut sich auf die «Stadtmeisterschaft»: Christopher Trimmel von FC Union Berlin. Foto: Andreas Gora/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Ich finde immer den Begriff Stadtmeisterschaft schön.

«Derbys machen einfach Spass, machen Bock», sagte der Kapitän der Eisernen in einem Interview dem Sender Sky.

«Ich finde immer den Begriff Stadtmeisterschaft schön. Das spornt ein bisschen an», betonte der 34 Jahre alte österreichische Fussball-Nationalspieler, der solche Spiele auch aus seiner Zeit in der Heimat bestens kennt.

In Wien war «an dem Tag schon Krieg in der Stadt, aber hier ist es jetzt genauso», sagte Trimmel, der vor seinem Wechsel im Sommer 2014 nach Berlin-Köpenick für Rapid Wien spielte. «Ich finde es spannend und interessant, wie sich die Leute dann positionieren», sagte Trimmel.

Er betonte aber auch vor dem insgesamt erst fünften Berliner Bundesliga-Derby an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky): «Wichtig ist, dass nichts passiert und keine Gewalt angewendet wird. Das will keiner haben. Es ist ein Fussballspiel und soll Spass machen.»

Es wird das erste Derby seit fast zwei Jahren und drei Geister-Auflagen mit Zuschauern sein. Der Senat hat die maximale Auslastung des Stadions An der Alten Försterei trotz der alarmierenden Corona-Zahlen in Deutschland erlaubt, es wird mit 22 012 Besucherinnen und Besuchern gerechnet.

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