Trainer Thomas Tuchel hat sich selbst und die Spieler des FC Chelsea nach dem verpatzten Champions-League-Start in die Pflicht genommen.
Selbstkritisch
Zeigt sich nach der Niederlage gegen Dinamo Zagreb selbstkritisch: Thomas Tuchel, Trainer vom FC Chelsea. - dpa

«Ich bin sauer auf mich selbst, ich bin sauer über unsere Leistung. Ich habe das nicht kommen sehen», sagte der 49-Jährige nach dem überraschenden 0:1 der Londoner bei Dinamo Zagreb. «Wir sind klar nicht da, wo wir sein müssen und können. Also liegt es an mir, liegt es an uns, wir müssen Lösungen finden.» Auch in der englischen Premier League ist Chelsea durchwachsen in die Saison gestartet und hat nach sechs Spieltagen schon zwei Niederlagen auf dem Konto.

«Es fehlt alles im Moment. Es gibt so viel zu analysieren. Ich bin ein Teil davon», sagte der ehemalige Coach von Borussia Dortmund. «Wir sind nicht glücklich, aber ich dachte, wir wären auf einem guten Weg. Ich bin überrascht von dieser Leistung.» Das Tor für Zagreb erzielte Mislav Orsic, der gleich die erste Chance von Dinamo in der 13. Minute nutzte.

Chelsea spielte mit dem gerade verpflichteten Ex-Bundesligaprofi Pierre-Emerick Aubameyang und dem deutschen Nationalspieler Kai Havertz, nutzte seine Chancen aber nicht. Der Aussenseiter überzeugte gegen den englischen Spitzenclub durch leidenschaftliche Defensivarbeit. «Ich weiss nicht, woher diese Leistung kommt. Es fehlt an Hunger, an Intensität, es fehlt an der Entschlossenheit, Zweikämpfe zu gewinnen», kritisierte Tuchel.

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