«Svadba» – Eine Hochzeit zwischen zwei Kulturen erobert die Kinos
Der serbokroatische Film «Svadba» erzählt von einer Hochzeit und zieht Zuschauer europaweit in die Kinos.

«Svadba» ist ein serbokroatischer Kinofilm über eine Hochzeit, der laut «SRF» europaweit viele Zuschauer in die Kinos zieht. Der Film thematisiert kulturelle Differenzen und familiäre Dynamiken rund um eine Hochzeit zwischen zwei Nationen.
Die Hochzeitskomödie von Regisseur Igor Seregi beschäftigt sich mit der bevorstehenden Ehe einer kroatischen Frau und eines serbischen Politikersohnes. Der Film ist eingebettet in zahlreiche urkomische Verwicklungen, die das Publikum zum Lachen bringen.
Laut dem «SRF» führt dieses Setting dazu, dass Publikum in Kroatien, der Schweiz, Deutschland und Österreich die Kinos anfällt. Die Zuschauer amüsieren sich dabei über kulturelle Klischees und typische Missverständnisse.
«Svadba» bricht Rekorde in Kroatien und erobert Mitteleuropa
In Kroatien hat «Svadba» enorme Zuschauerzahlen erzielt und ist dort zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten geworden. Zahlen zeigen laut «Culturenet», dass mehr als 706'000 Menschen den Film allein in kroatischen Kinos gesehen haben.
Damit übertraf «Svadba» frühere Rekorde aus dem Land. Internationale Medien berichten, dass der Film auch im Ausland stark nachgefragt ist.
Laut einer englischsprachigen Pressefassung hat der Film auch über zwei Millionen Zuschauer in den anderen Balkanländern erreicht. Zusätzlich wurde «Svadba» in Mitteleuropa von vielen Kinobesuchern gesehen.
Hochzeit, Humor und Historie: «Svadba» zwischen Serbien und Kroatien
Der Inhalt kombiniert Humor mit sozialer Beobachtung der Beziehung zwischen Serbien und Kroatien. Der Film greift Alltagsrassismus und historische Spannungen auf, lässt aber gleichzeitig Lachen über gemeinsame menschliche Eigentümlichkeiten zu, berichtet das «SRF».
Zudem hat das kroatische Audiovisuelle Zentrum eine inklusive Fassung des Films produziert. Sie wurde mit Untertiteln und audiodeskriptiven Elementen versehen, um auch tauben und sehbehinderten Zuschauern den Kinobesuch zu ermöglichen.

In Österreich führt der Film laut «blic.rs» als meistgesehener Titel. In Deutschland und der Schweiz erreicht er ebenfalls hohe Platzierungen in den Kinocharts.
















