Der Bund Deutscher Fussball-Lehrer geht davon aus, dass sich in Zukunft immer mehr Trainer Ausstiegsklauseln in ihre Verträge aufnehmen lassen.
Lutz Hangartner, Präsident des Bundes Deutscher Fussball-Lehrer (BDFL). Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Lutz Hangartner, Präsident des Bundes Deutscher Fussball-Lehrer (BDFL). Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Zuletzt hatte es viele Diskussionen um Gladbachs Trainer Marco Rose gegeben, der dank einer Ausstiegsklausel nach nur zwei Jahren zu Borussia Dortmund wechselt.

«Das ist ein Trend, der nicht aufzuhalten sein wird», sagte BDFL-Präsident Lutz Hangartner der Deutschen Presse-Agentur. «Ob man das gut oder schlecht findet, ist eine andere Frage.»

Zuletzt hatte es viele Diskussionen um Gladbachs Trainer Marco Rose gegeben, der dank einer Ausstiegsklausel nach nur zwei Jahren zu Borussia Dortmund wechselt. Auch Wolfsburgs Chefcoach Oliver Glasner soll eine entsprechende Klausel in seinem Vertrag haben. «Trainer haben inzwischen wie Spieler überwiegend auch Berater, die für sie die Verhandlungen führen und sicherlich auch ein Interesse daran haben, dass ihre Klienten den Verein wechseln», sagte Hangartner.

Eine ganz neue Konstellation ergab sich bei der Verpflichtung von Hannes Wolf durch Bayer Leverkusen als Nachfolger von Peter Bosz. Die Leverkusener liehen Wolf vom Deutschen Fussball-Bund erst einmal bis zum Saisonende aus. «Es war eine Frage der Zeit, bis dieses Modell auch bei den Trainern auftaucht», sagte Hangartner.

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