Siegfried Dietrich: Frauen-Bundesliga bei DFL vorstellbar

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Deutschland,

Die Frauen-Bundesliga unter dem Dach der Deutschen Fussball Liga ist für Manager Siegfried Dietrich ein willkommenes Szenario.

Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt. Foto: Lukas Schulze/dpa
Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt. Foto: Lukas Schulze/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte bei einem Wirtschaftsgipfel der «Süddeutschen Zeitung» die Frauen-Bundesliga als sehr interessanten Markt bezeichnet und gesagt: «Ich glaube, mittelfristig könnte es sinnvoll sein, darüber nachzudenken, dass eine Organisation wie die DFL sich um die ersten Ligen einer Sportart kümmert, also auch um den Frauenfussball.» Die Frauen-Bundesligen sind unter dem Dach des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) organisiert, die der Männer bei der DFL.

«Mit mittlerweile acht Frauen-Clubs aus DFL-Lizenzvereinen kann der Frauen-Bundesliga nichts Besseres passieren, als dass eine enge und strategische Zusammenarbeit mit der DFL Realität würde», sagte der Ausschussvorsitzende der 1. und 2. Liga und Generalbevollmächtigte der Eintracht Frankfurt Fussball AG der Deutschen Presse-Agentur.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte bei einem Wirtschaftsgipfel der «Süddeutschen Zeitung» die Frauen-Bundesliga als sehr interessanten Markt bezeichnet und gesagt: «Ich glaube, mittelfristig könnte es sinnvoll sein, darüber nachzudenken, dass eine Organisation wie die DFL sich um die ersten Ligen einer Sportart kümmert, also auch um den Frauenfussball.» Die Frauen-Bundesligen sind unter dem Dach des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) organisiert, die der Männer bei der DFL.

Dietrich bezeichnete Seiferts Worte als «ein ausserordentlich spannendes und erfreuliches Signal.» Die Frauen-Bundesliga sei lange Vorreiter in Europa gewesen und noch heute in der Spitze und Breite gut aufgestellt. «Wir müssen uns aber in vielen Bereichen gegenüber einigen europäischen Top-Ligen dringend weiter professionalisieren», sagte er. «Langfristig sehe ich auch in der Ligaentwicklung mit 14, 16 oder auch 18 Clubs grosse Perspektiven und wirtschaftliches Potenzial für die Vereine und Partner.»

Derzeit umfasst die Frauen-Bundesliga zwölf Clubs, im Schnitt kamen vor der Corona-Unterbrechung in der vergangenen Saison keine tausend Zuschauer pro Spiel.

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