Seehofer: «Zuschauer langsam wieder in die Stadien lassen»

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    Bolivien,

    Bundesinnenminister Horst Seehofer setzt sich dafür ein, in der Zuschauerfrage bei Sport-Grossveranstaltungen von «Schwarz-Weiss-Lösungen» wegzukommen.

    Macht sich für ein Ende der Geisterspiele stark: Bundesinnenminister Horst Seehofer. Foto: Christoph Soeder/dpa Pool/dpa
    Macht sich für ein Ende der Geisterspiele stark: Bundesinnenminister Horst Seehofer. Foto: Christoph Soeder/dpa Pool/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit den Entscheidungen der Ministerpräsidenten vom vergangenen Donnerstag sei er hochzufrieden.

    «Wir können Zuschauer langsam wieder in die Stadien einlassen, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen», sagte der CSU-Politiker in einem Interview des «Donaukurier». Er sei froh, dass es nun immer mehr Anhänger für dieses Vorgehen gebe.

    Mit den Entscheidungen der Ministerpräsidenten vom vergangenen Donnerstag sei er hochzufrieden. «Der Grundsatz, auf unbestimmte Zeit überhaupt keine Zuschauer zu zulassen, ist im Grunde vom Tisch. Wir werden jetzt prüfen, wann und wie wir den Sport auch wieder mit Publikumsbeteiligung erleben können», sagte der Minister.

    In den nächsten Wochen sollen laut Seehofer Konzepte entwickelt werden, wie man wieder Zuschauer zulassen kann. «Es geht dabei nicht nur um Fussball, sondern auch um alle anderen Sportarten. Ich denke, dass wir im Frühherbst genauere Pläne haben.» Er setze sich dafür ein, dass zum Beispiel auch Eishockeyfans in diesem Jahr wieder in die Stadien können.

    «Viele Vereine arbeiten ja auch bereits an Konzepten. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir bald wieder Zuschauer - wenn auch erst einmal in begrenzter Zahl - im Stadion haben werden. Wir wissen nicht, wie lange die Pandemie uns noch beschäftigen wird, aber es könnte sein, dass es noch eine Weile dauert.»

    Die Sicherheitsmassnahmen müssten deshalb so ausgestaltet sein, dass gesellschaftliches Leben wieder möglich wird. «Wenn man die Präventionsregeln einhält, dann kann man das verantworten. Damit sind wir in Deutschland bislang gut gefahren.»

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